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Der Weg nach Weihnachten

Der Engel Gabriel hat einen sehr wichtigen Auftrag von Gott:

Er soll nach Nazareth gehen, einer Stadt in Israel. Dort lebte eine junge Frau. Sie hieß Maria. Sie war seit kurzer Zeit verlobt mit Josef. Maria kannte Gott und liebte Gott. Sie wollte Gott gehorchen, egal in welcher Situation sie war. Eines Tages stand ein Engel vor Maria in ihrer Wohnung. „Sei gegrüßt, du bist eine begnadete Frau! Der Herr ist mit dir!“

Maria erschrak. Sie hatte zwar schon von Engel gehört, aber noch nie einen gesehen.

„Fürchte dich nicht, Maria!“, sprach der Engel weiter. „Du hast Gnade bei Gott gefunden.“ Gott hatte etwas Besonderes vor mit Maria und das erklärte Gabriel ihr jetzt. „Du wirst schwanger werden und einen Sohn bekommen, und du sollst ihn Jesus nennen. Dieses Kind wird etwas ganz Besonderes sein. Es wird Gottes Sohn sein. Er wird einmal über das Volk Israel und über die ganze Erde regieren.“

Es war noch sehr früh am Morgen. Josef hatte den Esel vollbeladen. Mühsam kletterte Maria zwischen die Bündel, die Josef auf dem Esel festgebunden hatte, auf den schwer bepackten Esel. Sie saß sehr unbequem, weil das Baby in ihrem Bauch schon so groß war. »Das wird eine anstrengende Reise«, dachte sie. Gerne hätte sie unterwegs ein wenig geschlafen, so müde war sie. Zusammen machten sie sich von Nazareth auf den Weg nach Bethlehem in Judäa. Als die Sonne aufging, wurde es sehr heiß. Maria und Josef mussten eine Pause einlegen. Josef entzündete ein Lagerfeuer, um ein Essen für beide vorzubereiten. "Ich wünschte, wir müssten uns nicht in dieser Zeit auf den Weg machen", sagte Josef. "Das Baby kommt doch schon bald auf die Welt." Maria stimmt ihm zu. Doch der römische Kaiser Augustus hatte jedem befohlen, in die Stadt zurückzugehen, aus der seine Familie ursprünglich stammte. Er wollte, dass seine Soldaten die Menschen in den Stämmen Israels zählten. Josefs Familie stammte aus Bethlehem; also mussten sie dorthin gehen.

Maria und Josef sind von Haus zu Haus gegangen und haben eine Unterkunft gesucht.

Nirgends war ein freies Zimmer zu bekommen. Sie suchen einen ruhigen Ort, denn Maria wird bei der Kind bekommen. Josef ist schon ganz verzweifelt.

Ein Gasthausbesitzer sagt ihnen schließlich: "Hinter der Stadt, bei der Weide, habe ich einen Stall, in der sonst meine Tiere sind. Geht dorthin. Nehmt etwas frisches Heu mit für den Boden." Sie bedankten sich und ziehen aus der Stadt hinaus. Als sie endlich den Stall erreicht hatten, machte Josef ihr ein Bett aus frischem Heu und er atmete tief durch. Es gefiel ihm nicht, dass seine Frau ihr Baby in einem Stall bekommen musste, in der sonst Tiere lebten. Aber sie hatten keine andere Wahl.

Auch die Hirten lagerten immer mit ihren Schafen vor der Stadt, egal ob es regnete oder sehr heiß war.

 

Die Hirten lagerten nun in der Nähe des Stalles, in dem Maria und Josef untergekommen waren. In der Heiligen Nacht werden sie Maria und Josef und das neue geborene Kind besuchen und ihm Geschenke mitbringen.

Doch auch schon von weit her haben sich andere Männer aufgemacht, die kostbare Geschenke mitbringen. Es waren weise Männer aus einem Land, das weit weg im Osten lag. Sie hatten den hellen Stern am Nachthimmel gesehen. Sie suchen den König der Welt.

 

Weihnachten - in einem Stall in Bethlehem hat Maria das Kind zur Welt gebracht.

Wie der Engel Gabriel es ihr gesagt hat. Sie nennt das Kind Jesus. Seine Geburt ist für die Christen ein großes Geschenk. Darüber freuen sie sich so sehr, dass sie sich Weihnachten auch gegenseitig etwas schenken.