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Geistliche Impulse

Kinder-Fastenkalender 2021

Hier können die Kinder (und Erwachsenen) ab Aschermittwoch täglich einen Impuls zur Fastenzeit nachlesen, mitraten, basteln usw.

  • 17. Februar - Aschermittwoch

    Mit dem Aschermittwoch fängt in der katholischen Kirche die Fastenzeit an. Sie geht bis zum Gründonnerstag an Ostern. Ostern ist das wichtigste Fest für uns Christen, deshalb möchten wir uns darauf ganz besonders gut vorbereiten.

    Die Fastenzeit hat kein festes Datum, weil auch Ostern jedes Jahr an einem anderen Datum ist. Der Ostersonntag ist immer der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond und fällt auf einen Tag zwischen dem 21. März und dem 25. April. Von dort aus rechnet man sechs Wochen nach vorne im Kalender bis zum Aschermittwoch, der der Beginn der Fastenzeit ist. Die Fastenzeit dauert 40 Tage. Wenn du auf dem Kalender nachzählst, merkst du, dass es mehr als 40 Tage sind. Die Sonntage musst du nämlich weglassen, sie zählen nicht zu den Fastentagen. Wir sprechen von den  "40 Heiligen Tagen", weil die Zahl 40 eine besondere für uns ist: Denn genau so lange hat Jesus damals in der Wüste gefastet. Die Bibel erzählt von der sogenannten "Versuchung Jesu" in der Wüste. Nachdem Jesus 40 Tage lang gehungert hatte, wollte der Teufel ihn dazu überreden, Steine zu Brot zu machen, sich von einem Tempelberg hinunter zu stürzen oder allen Reichtum der Welt anzunehmen. Der Teufel wollte nicht, dass Jesus und andere Menschen an Gott, seinen Vater, glaubten und wollte Jesus deshalb zu etwas anstiften, das ihn von Gott wegbringen würde. Jesus aber widerstand allen drei Versuchungen, denn für ihn war nichts wichtiger als Gott. Deshalb sollen wir – genau wie Jesus - 40 Tage lang fasten.

    Fasten bedeutet, dass man auf etwas verzichtet. Der richtige Name der Fastenzeit ist die "österliche Bußzeit". Das Wort "Buße" hat etwas mit "besser" zu tun: Darum wollen wir in der Fastenzeit entwedet etwas besser machen oder etwas, was nicht so gut ist, weglassen: Schokolade essen, Cola trinken, zu viel Auto fahren, lange fernsehen, zu viel Computer spielen.... Stattdessen haben wir Zeit mit den Geschwistern zu spielen, eine Geschichte in der Kinderbibel zu lesen oder mit Gott zu sprechen (beten). Christen sind nicht die einzigen, die fasten. In allen Religionen gibt es Fastenzeiten – sie beginnen aber an unterschiedlichen Tagen und dauern nicht immer gleich lange. Im Islam zum Beispiel wird im Fastenmonat "Ramadan" tagsüber nichts getrunken und gegessen.

     

    Warum heißt es Aschermittwoch? Weil an diesem Tag den Gläubigen beim Gottesdienst normalerweise in der Kirche ein Kreuz aus Asche auf der Stirn gezeichnet wird. Es wird dadurch daran erinnert, dass alles vorbei geht und zum Leben auch der Tod gehört. Die Asche besteht aus verbrannten Palmzweigen des Vorjahres. In der Bibel ist sie ein Zeichen dafür, dass es im Leben nicht immer nur fröhlich zugeht, und auch ein Zeichen für Buße. Daher kommen auch die Redensarten „In Sack und Asche gehen“ oder „Asche auf mein Haupt streuen“. Damit ist gemeint, dass jemand sich verkehrt verhalten hat und seinen Fehler bereut. Deshalb wird in diesem Jahr, wo man andere nicht berühren soll, ein wenig Asche über denKopf gestreut.

    Das Material, aus dem die Asche entsteht, stammt von Lebewesen wie Pflanzen oder Tieren. Asche ist nicht nur ein Abfallprodukt, sie wird als Dünger verwendet, aber auch zur Herstellung von Seife.  Asche ist also ein Symbol für Reinigung und Buße.

     

    Am Ende eines Tagestextes stelle ich dir eine Frage. Am nächsten Tag findest du die Auflösung.

    Frage des Tages:  Woher kommt die Asche , die auf die „Aschenbahn“ auf dem Sportplatz gestreut wird?

  • 18. Februar

    Antwort zur Frage vom 17.02.21

    Die „Aschenbahn“ auf dem Sportplatz ist nicht mit normaler Asche bestreut, sondern mit Asche aus Vulkanen.

     

    Fastenkalender Donnerstag, 18.02.2021

    Wo es viel Feuer gibt, gibt es auch viel Asche!  Asche bleibt zurück, wenn etwas verbrannt wird. Sie ist ein fester Stoff, der meist grauschwarz aussieht.  Bei einem Vulkanausbruch letztes Jahr in Indonesien, einem Land in Südostasien, wurde Schutt, Geröll und Asche in die Luft geschleudert. Überall auf den Straßen, den Häusern und Flughäfen lag Asche. Die Flugzeuge konnten nicht mehr starten und fliegen, weil zu viel Asche in der Luft war. Die Asche ging auch viele Kilometer vom Vulkan entfernt auf die Erde nieder. Vulkanische Asche ist ein äußerst feinkörniges, fast pulverähnliches Gestein. Bei entsprechenden Windverhältnissen kann die Asche die Erde mehrfach umrunden.

    Die alten Griechen und Römer glaubten, dass ein Feuergott mit einem ausbrechenden Vulkan die Menschen bestrafen wollte. In Märchen ist von Drachen die Rede, die am Grund des Vulkans sitzen und Feuer spucken.

    Heute weiß man, dass ein Vulkan eine Stelle an der Erdoberfläche (Erdkruste) ist, an der geschmolzenes, rotglühendes Gestein (Magma) aus dem Erdinneren zu Tage tritt. Bei diesem Vorgang entstehen vulkanische Berge von unterschiedlicher Höhe. Man unterscheidet zwischen tätigen Vulkanen, untätigen Vulkanen und erloschenen Vulkanen.

    Ursprünglich stammt das Wort Vulkan aus der italienischen Sprache. Der Ätna ist mit rund 3323 Metern über dem Meeresspiegel der höchste aktive Vulkan Europas. Er liegt auf der italienischen Insel Sizilien. Auch heute noch wackelt dort immer wieder die Erde und der Vulkan Ätna spuckt Lava und Asche aus.

    Gibt es in Deutschland auch Vulkane? In Deutschland gibt es ein Gebirge, die Eifel, das durch Vulkane entstanden ist. Der höchste Gipfel der Eifel, die Hohe Acht, ist die Spitze eines erloschenen Vulkans.

     

    Frage des Tages: Hat der Erbauer des Eiffelturms was mit der Eifel zu tun?

  • 19. Februar

    Antwort vom 18.02.2021

    Der französische Ingenieur, der den Eiffelturm in Paris baute, hieß eigentlich Gustave Bonickhausen und stammte aus Deutschland. Beim Bau des Eiffelturms änderte er aber seinen Namen, denn Bonickhausen war für die Franzosen zu schwer auszusprechen. Statt „Bonickhausen“ hieß er nun „Eiffel“, da seine Vorfahren aus der Eifel stammten. Er schrieb seinen Namen aber mit „ff“, und sprach ihn „Effel“.

     

    Fastenkalender Freitag, 19.02.2021

    Traumgeschichte mit Traumgedicht

    Rudolf Nykrin

    Ich weiß eine Traumgeschichte, die handelt von einem mächtigen Vulkan und dem schwarzen Riesen Vulkano. Und von Tim, der dem Vulkano entkommen ist. Willst du die Geschichte hören?

     

    Tims Reise zum Vulkan

    Tim lag gerne auf dem Bauch, wenn er schlief. Oft schlang er dabei die Arme um sein Kopfkissen. In einem Traum wurde sein Kissen zu einer Rakete, die Tim steuern konnte, wenn er sie mit dem linken oder mit dem rechten Arm drückte. Mit der Rakete stieg Tim hoch in die Luft. Er sah Dörfer und Städte, Berge, Seen, und ganz in der Ferne ein Meer. Da flog er hin. Es war ein großes Meer. Nur Wasser war zu sehen, wohin Tim auch blickte. Als Tim darüber flog, schien es kein Ende zu haben. Doch schließlich tauchte eine Insel auf, und bald sah Tim, dass sie aus einem einzigen, großen Berg bestand. Wie ein schwarzer Koloss ragte er aus dem Wasser, und aus dem Gipfel des Berges stieg Rauch. Denn die Insel war nichts anderes als ein großer Vulkan. Tim spürte, dass ihn der Vulkan zu sich zog, und als er ihm näher und näher kam, rief er: „Ist hier jemand?“ Lange wartete er auf Antwort. Schon dachte Tim, er sei hier ganz allein. Doch dann stob aus dem rauchenden Schlund des Vulkans eine dunkle Aschenwolke, und ein riesenhafter Kerl reckte sich aus dem Krater: Sein Körper war rußig und schwarz. Seine Haut war mit qualmenden Kohlen bedeckt, und auf seinem Kopf brannte ein Feuer. Wenn er ihn schüttelte, stoben glühende Funken hervor und fielen aufzischend ins Meer. „Wer bist du?“, rief Tim dem schwarzen Riesen zu, und der rief zurück: „Ich bin Vulkano, der Mann im Vulkan! Seit tausend Jahren hocke ich hier und passe auf, dass das Feuer nicht ausgeht. Und seit tausend Jahren warte ich darauf, dass jemand kommt und mich ablöst.“ „Schau, Vulkano, ich kann fliegen“, rief Tim, „mit meiner Rakete!“ Schnell flog er einmal um die Insel herum. „Ich will auch fliegen“, rief der Vulkano, „weg von hier! Weg von der Insel! Nur über die Luft komme ich von hier weg, weil mich das Wasser auslö­schen würde! Gibst du mir deine Rakete?“ „Was bekomme ich dafür?“, fragte Tim. „Die Insel“, schlug der Vulkano vor. „Die ganze Insel schenke ich dir, ich habe lange genug hier gewohnt!“ „Was gibt es denn auf deiner Insel?“, fragte Tim weiter. Der Vulkano antwortete: „Feuer, Hitze, und glühend heiße Steine!“ „Ich will deine Insel nicht“, rief Tim. „Nur Feuer und Hitze und Steine, das ist ja nicht zum Aushalten!“ Da merkte der Vulkano, dass Tim nicht auf der Insel bleiben wollte und dass er ihm seine Rakete nicht geben würde. Er würde sie ihm einfach nehmen! Drohend grollte er: „Gib mir sofort die Rakete, oder …“ „Oder was …?“, wollte Tim gerade fragen, doch die Frage blieb ihm im Halse stecken. Denn er sah, wie der Vulkano jetzt noch größer und immer noch größer wurde und wie sein Haarschopf von einem hellroten Feuerbrand aufleuchtete. Die Luft um Tim herum wurde heißer und heißer. „Ich werde dich und deine Rakete verbrennen!“, brüllte der Vulkan. Er begann, sein Feuerhaupt zu schütteln und schleuderte damit glühende Erzstücke hoch und weit in die Luft, und fast hätte einer Tim getroffen. Doch Tim drückte seine Rakete mit beiden Armen so fest er nur konnte. Schnell wie der Blitz sauste er weg von der Insel und lenkte die Rakete über das große Meer zurück nach Hause. Der Vulkano aber zwängte sich voller Wut zurück in seinen Vulkanschlund und ärgerte sich noch weitere tausend Jahre lang, dass er die Insel nicht verlassen konnte. Er schürt weiter das Feuer in dem Vulkan, der nicht erlöschen darf. Darum raucht der Vulkan bis heute. Und wenn sich der Vulkano einmal ganz besonders ärgert, dann spuckt er aus dem Krater Glut und Asche. Aber das tut niemandem weh, weil die Glut ins Meer fällt und schnell erlischt.

    Als Tim am nächsten Morgen aufwachte, freute er sich über das glückliche Ende seines Traum-Abenteuers.

     

    Frage des Tages:

    Schätze wie viele Stunden der berühmte Wissenschaftler Albert Einstein jede Nacht geschlafen hat?

  • 20. Februar

    Antwort zur Frage vom 19.02.2021

    Albert Einstein soll jede Nacht ca. 14 Stunden geschlafen haben. Man geht davon aus, dass man alle 90 Minuten einen Traum hat. Dann müsste Herr Einstein ungefähr neun Träume pro Nacht geträumt haben. Was ihm wohl alles im Traum eingefallen ist?

     

    Fastenkalender Samstag, 20.02.2021

    Einen Fastenwürfel basteln:

    Vielleicht hast du das Gefühl, ich kann oder will nicht 40 Tage lang das gleiche fasten. Da gibt es einen guten Vorschlag, wie du Abwechslung in deine Fastenzeit bringen kannst.

    Du schneidest den anhängenden Papierwürfel aus. Nun überlegst du dir, was du auf jede Würfelseite schreibst.

    - weniger Zeit mit Computerspielen zu verbringen

    - weniger Zeit vor dem Fernsehen

    - 5 Minuten im Garten oder am Fenster der Natur zuhören

    - 5 Minuten die Wolken am Himmel beobachten

    - laufen, statt mich mit dem Auto fahren zu lassen

    - Jemandem eine Freude machen

    - 3 Menschen anlächeln, die traurig schauen

    - Schokolade weglassen

    - Gummibärchen weglassen

    - ein Familienspiel statt Fernsehen

    - ………. (überlegt euch in der Familie weitere Vorschläge)

     

    Schreibe auf jede Würfelseite einen Vorschlag. Nun klebe den Würfel zusammen. Jeden Morgen kannst du dir nun die neue Fastenaktion des Tages würfeln. Viel Spaß und gutes Durchhaltevermögen!

     

     

    Frage des Tages:

    Ein anderer Würfel ist der Zauberwürfel. Schätze, wie lange der Schnellste gebraucht hat, um den Zauberwürfel zu lösen!

  • 21. Februar - Erster Fastensonntag

    Antwort zur Frage vom 20.02.2021

    Der aktuelle Weltrekord für das Lösen eines Zauberwürfels wird von dem Chinesen Yusheng Du gehalten: Er benötigte lediglich 3,47 Sekunden.

     

    Fastenkalender Sonntag, 21.02.2021

    Heute ist der erste Fastensonntag. Sonntags gehen die Christen zum Gottesdienst und hören dort das Evangelium. „Evangelium“ heißt übersetzt „gute Nachricht“ oder „frohe Botschaft“. Und darum geht es auch, denn in den Evangelien steht die Botschaft von Jesus Christus. In den Evangelien erfährst du etwas über die Geburt von Jesus, über sein Leben, seine vielen guten Taten und etwas darüber, wie er Kranke heilte. Die Evangelisten berichten auch darüber, dass Jesus gekreuzigt wurde, dass er starb, den Tod überwand und wieder auferstanden ist.

     

    Markusevangelium, 1. Kapitel, Vers 12-15

    Jesus bleibt 40 Tage in der Wüste. Jesus fühlte die Liebe von Gott. Die Liebe von Gott war stark.     Und mächtig. Das ganze Herz von Jesus war gefüllt mit der Kraft von dieser Liebe. Die Kraft von dieser Liebe war so stark, dass die Kraft Jesus in die Wüste trieb. In der Wüste konnte Jesus allein sein. Jesus hatte viel Zeit. Jesus konnte an die Liebe von Gott denken. Keiner störte Jesus. Doch. Einer störte Jesus sehr wohl. Der Teufel störte Jesus. Der Teufel wollte nicht, dass Jesus an Gott denkt. Weil der Teufel nichts mit Gott zu tun haben will. Der Teufel störte Jesus extra. In der Wüste waren auch wilde Tiere. Die wilden Tiere waren gerne bei Jesus. Die wilden Tiere waren zutraulich. Die Engel vom Himmel waren auch bei Jesus. Die Engel dienten Jesus. Jesus war 40 Tage in der Wüste. Nach 40 Tagen ging Jesus wieder zu den Menschen. Jesus erzählte allen Menschen von Gott. Jesus sagte: Freut euch. Gott will, dass alles in der Welt gut wird. Ihr dürft Gott dabei helfen. Macht euch bereit zum Helfen. Gott braucht euch.

     

    Frage des Tages:

    Zu welchen Tieren gehört der „Russische Bär“?

  • 22. Februar

    Antwort zur Frage vom 21.02.2021

    Der „Russische Bär“ ist eine Schmetterlingsart.

     

    Fastenkalender Montag, 22.02.2021

    Butterfly - Schmetterling

    Rita Panicker sorgt mit ihrer Organisation Butterflies dafür, dass Straßenkinder in Delhi, Indien sich geborgen und sicher fühlen. „Sie sind wie Schmetterlinge“, sagt Rita Panicker über die Kinder, die ihr so am Herzen liegen. „Ein Schmetterling“, erklärt die Gründerin von Butterflies, „ist eine der schönsten Kreaturen der Natur, ebenso wie ein Kind. Der Schmetterling fliegt von Blume zu Blume, um sich zu ernähren. Unsere Kinder sind für ihren Lebensunterhalt auch ständig in Bewegung. Schmetterlinge haben ein sehr kurzes Leben. Straßenkinder haben eine sehr kurze Kindheit.“

    Raju ist ein Butterfly. Wenn Raju den ersten Müllsack gefüllt mit Plastik, Papier und Metall beim Zwischenhändler abgeliefert hat, dann ist Zeit für eine Stunde Schreiben und Rechnen an einem Butterfly Treffpunkt. Einige Kinder sitzen bereits über ihren Aufgaben. Raju hat sich vorgenommen Multiplizieren und Dividieren nochmals zu üben. Wer gut rechnen kann, der wird nicht so leicht übers Ohr gehauen. Bis zu 40 Kinder kommen täglich zu einem Treffpunkt. Die meisten Straßenkinder arbeiten, sie könne nur ein, zwei Stunden bleiben, aber sie kommen regelmäßig. Raju kommt nicht nur zum Rechnen, Freunde, holt sich Rat bei den Sozialarbeitern und bespricht sich mit dem Arzt, der einmal wöchentlich zum Treffpunkt mit seinem Gesundheitsbus kommt. Raju ist ausgebildeter Gesundheitshelfer und unterstützt den Arzt bei der „Visite“: Wunden werden gesäubert und verbunden, Medizin verabreicht und Vorsorgetipps gegeben. Die medizinische Versorgung kostet die Kinder nichts, dafür bezahlen sie ein paar Rupien in die Butterfly-Krankenkasse, die eine billige und sichere Versorgung für die Kinder gewährleistet. Der Gesundheitsbus war die Idee der Kinder. Die Kinder sind verantwortlich für ihr Butterfly-Projekt, neue Ideen werden nur gemeinsam mit den Kindern umgesetzt. Einmal im Monat arbeitet Raju nicht, sondern geht zum Spieletreff der Butterflys. Zusammen spielen, tanzen oder basteln die Kinder in einem großen Park. Einen ganzen Tag lang nur zu spielen, das ist immer noch etwas ganz Besonderes.

     

    Frage des Tages:

    Welches Spiel wird das „königliche Spiel“ genannt?

  • 23. Februar

    Antwort zur Frage vom 22.02.2021

    Schach wird das königliche Spiel genannt.

     

    Fastenkalender Dienstag, 23.02.2021

    Kommt dir dieses Spiel bekannt vor?  Es erinnert uns an „Mensch ärgere dich nicht“. Es wird auch so ähnlich gespielt. Doch dieses Spiel heißt „Pachasi“ und stammt aus Indien.

    Heute laden wir dich und deine Familie ein miteinander „Mensch ärgere dich nicht“ zu spielen. Doch wir haben das Spiel, das in Deutschland schon seit vielen Jahren gespielt wird, ein wenig abgewandelt. Normalerweise gewinnt derjenige das Spiel, der mit Glück und Skrupellosigkeit, in dem er die Spielsteine der anderen vom Spielfeld wirft, und dann als erster mit seinen Steinen ins Ziel kommt. Auch bei uns gelten die gleichen Spielregeln wie bei „Mensch ärgere dich nicht“.

    Was sich ändert: jeder Mitspieler erhält zum Spielbeginn ein Guthaben von neun Cent-Münzen. Will jemand die Figuren eines anderen vom Spielbrett werfen, muss er dafür bezahlen. Er legt eine seiner Münzen in die Mitte. Hat ein Spieler sein Geld ausgegeben, bleibt ihm nur rücksichtsvolles Spielverhalten. Vor ihm braucht sich keiner mehr zu fürchten. Es gilt also, mit seinem Geld zu haushalten. Rauswerfen, mit einer anderen Spielfigur die Augenzahl des Würfels setzen oder sogar eine Runde aussetzen - was sagt mein Geldbeutel dazu? Lohnt es sich, den Mitspieler rauszuwerfen, oder soll ich warten, bis er kurz vor seinem Ziel steht? Gewonnen hat derjenige, der alle Figuren ins Ziel gebracht hat. Erreichen zwei Spieler in einer Runde gleichzeitig ihr Ziel, so hat der mit den meisten Münzen gewonnen. Denn schließlich heißt dieses Spiel: „Mensch achte auf dein Geld“.

     

     

    Frage des Tages:

    Was fressen Schmetterlinge?

  • 24. Februar

    Antwort zur Frage vom 23.02.2021

    Schmetterlinge fressen am liebsten Süßes! Weil nahezu alle Schmetterlinge sich von Blütennektar, Pflanzensäften und anderen nährstoffreichen Flüssigkeiten ernähren, haben sie keine großen Greifzangen am Mund wie andere Insekten, sondern zwei Saugrüssel –Trinkhalme sozusagen –, mit denen sie ihre Nahrung aufsaugen können.

     

    Fastenkalender Mittwoch, 24.02.2021

    Schmetterling basteln

    Farbenfrohe Schmetterlinge sind eine schnellgemachte und hübsche Deko für eure Wohnung.       
    Für einen Schmetterling brauchst Du:

    • 2 Quadrate (gleiche Größe oder 2 unterschiedliche Größen) oder 2 Kreise Papier (Tonpapier, buntes Druckerpapier, Origami-Faltblätter, Tapete, Zeitung, Kreppapier…)
    • 1 farblich passenden Pfeifenputzer
    • Schere oder Seitenschneider
    1. Das Papier zu einem Dreieck oder einem Halbkreis falten.
    2. Knicke eine Ecke des Papiers um. Drehe das Papier um und klappe die eben umgeknickte Kante erneut um.  Auf diese Weise machst Du weiter, bis das Papier zur Hälfte im Zickzack geknickt ist. Nun kommt die gegenüberliegende Seite dran. Wenn das erste Blatt fertig ist, mache mit dem zweiten Faltblatt dasselbe. So erhältst Du zwei Zickzack-Faltarbeiten.
    3. Schiebe jetzt einen Seifenputzer unter die beiden Faltarbeiten, wickle ihn einmal drum herum und zurre ihn ganz fest.
    4. Jetzt kappst Du den Seifenputzer oben und unten mit dem Seitenschneider. Oben solltest Du ein längeres Stück stehen lassen. Knicke diesen oberen Teil etwas zur Seite – das wird der Fühler des Schmetterlings. Dann nimmst Du ein weiteres Stück Pfeifenputzer zur Hand und drehst es um den Fühler, so dass Du das Gegenstück zur bereits umgeknickten Fühlerseite erhältst.
    5. Jetzt musst Du nur noch die Flügel der Schmetterlinge etwas auseinanderzupfen, so dass sie breit gefächert wirken. Fertig sind die Schmetterlinge!

     

    Hier  kannst Du Dir auch noch die Anleitung mit Bildern anschauen

     

    Frage des Tages:

    Welche Schmetterlinge sind die ersten im Frühling?

  • 25. Februar

    Antwort zur Frage vom 24.02.2021

    Die gelben Zitronenfalter sind die ersten Schmetterlinge des Frühlings.

     

    Fastenkalender Donnerstag, 25.02.2021

    Jesus und Bartimäus: Blinde sehen

    Heute Morgen klappt überhaupt nichts: Mama hat verschlafen und nun sind alle zu spät dran. Otto packt in aller Eile seine Schulsachen zusammen - so ein Mist, wo ist nur sein Turnbeutel? Schnell Jacke und Mütze auf und dann die Schultasche umgehängt. „Beeil dich, du kommst zu spät!“, ruft Papa und will Otto schon zur Tür hinausschieben. „Halt“, ruft Mama, „dein Pausenbrot!“ und drückt Otto die Dose in die Hand. In der Schule steht als erstes Religion auf dem Stundenplan. Aber Otto findet sein Heft nicht in der Schultasche. „Bist du blind?“, sagt seine Banknachbarin Ria, „es liegt doch schon auf deinem Tisch!“ Die Religionslehrerin muss lachen: „Da gibst du das richtige Stichwort, Ria, denn ich will euch gleich eine passende Geschichte aus der Bibel erzählen, von einem Mann namens Bartimäus.

    Bartimäus lebte vor langer Zeit in einer Stadt namens Jericho. Aber Bartimäus war arm dran! Denn er war blind. Er konnte überhaupt nichts sehen. Deshalb konnte er auch nicht arbeiten und wie in solchen Fällen üblich damals, musste er an einer Ecke in der Stadt sitzen und die Vorübergehenden um Geld anbetteln. Eines Morgens saß er wieder an seinen gewohnten Platz, als er merkte, wie die Leute sich aufgeregt unterhielten: „Hast du gehört, dass er heute hierherkommen soll?“ - „Wirklich?! Das will ich auch sehen!“ - „Wer denn überhaupt?“, hörte Bartimäus eine dritte Stimme fragen. „Na, Jesus!“, antwortete da die zweite Stimme, „er soll heute durch Jericho kommen!“ Jetzt wurde Bartimäus selbst ganz aufgeregt: Jesus! Von dem hatte er auch schon gehört: die Menschen erzählten tolle Sachen über ihn: dass er Gelähmte heilen konnte, dass er freundlich war zu denen, die keiner mochte. Wer immer Jesus traf, dem ging es danach besser und der war glücklicher. Und Jesus erzählte so von Gott, dass es auch den einfachen Leuten und den Kindern Spaß machte zuzuhören. Jetzt hörte Bartimäus auch schon, wie sich eine Menschenmenge näherte; mittendrin war Jesus. Bartimäus reckte aufgeregt seinen Kopf mit den blinden Augen in die Höhe und schrie so laut er konnte: „Jesus! Hab Mitleid mit mir!“ - „Sei still!“, schimpften die Leute um Bartimäus herum. Aber Bartimäus rief gleich noch lauter: „Jesus!“ – Da hörte Bartimäus Jesus sprechen: „Ruft ihn doch her.“ Und Bartimäus spürte, wie ihn jemand am Ärmel fasste und durch die Menge zog. Dann blieb er stehen. Bartimäus wusste, dass er jetzt vor Jesus stand. „Was willst du von mir?“, fragte Jesus. „Ich möchte sehen können, Jesus!“ Und Jesus antwortete: „Sei nur beruhigt. Du sollst sehen können - so sehr, wie du mir vertraut hast!“ Und da passierte es: Bartimäus konnte sehen: das Licht, die Farben, die Gesichter der Menschen. Und er sah Jesus. Von diesem Tag an ging Bartimäus mit Jesus mit.

     

     

    Frage des Tages:

    Welche Blumen hast du bist jetzt schon draußen blühen gesehen?

  • 26. Februar

    Antwort zur Frage vom 25.02.2021

    Du könntest draußen bereits Winterlinge, Schneeglöckchen oder Krokusse gesehen haben.

     

    Fastenkalender Freitag, 26.02.2021

    Das Klicksonar

    Du weißt nicht, was ein Klicksonar ist und ob das überhaupt interessant ist? Soviel schon mal vorweg: Blinde können mit den Ohren sehen. Aber ich will vorne anfangen. Und das wäre mit dem Echo. Weißt du denn was ein Echo ist?

    In den griechischen Sagen gab es die Nymphe Echo. Echo lebte auf einem Berg und hatte die Unsitte, ständig zu reden. Die Göttermutter Hera bestrafte sie schließlich: Seitdem konnte Echo nur noch nachsprechen, was andere sagen. Daher kommt unser Wort Echo.

    Ein Echo ist der Widerhall oder Nachhall von Schall. Wenn zum Beispiel jemand spricht oder singt, dann sind die Töne Schall. Schall besteht aus schnellen Schwingungen der Luft. Wenn diese Schwingungen gegen eine Wand stoßen, kommen sie wieder zurück. Wer etwas gesagt hat, hört dann sein eigenes Echo. An manchen Stellen im Gebirge oder in manchen Gebäuden hört man das Echo sehr gut. Gerade bei Gebäuden sagt man dann: Hier hallt es. Deshalb baut man Häuser für Opern, Musicals und andere Konzerte so, dass kein Echo entsteht. Die Wände sind zum Beispiel durch Stoff, Teppich oder Schalldämmungsplatten so gemacht, dass die Schallschwingungen nicht zurückkommen. Ultraschall sind so hohe Schwingungen, dass wir Menschen sie gar nicht hören können.

    Warum ich dir das jetzt erzähle, wenn du doch etwas über das Klicksonar hören willst? Das hat mit dem Echolot oder Sonar zu tun: Das Sonar-Gerät auf dem Schiff stößt Schallwellen aus, die gegen den Meeresboden prallen und von dort wieder zurückkommen. Das verhindert, dass ein Schiff auf Grund läuft oder gegen einen Felsen fährt. Auch für Fledermäuse ist das Echo sehr nützlich. Sie schreien beim Fliegen. Die Töne dieser Schreie sind sehr hoch, so dass Menschen sie nicht hören können, also im Ultraschallbereich.  Wenn die Schwingungen gegen eine Wand oder ein Insekt stoßen und zurückkommen, dann hört das die Fledermaus. Daher weiß sie, wo Beute ist oder wo sie gegen eine Wand stoßen könnte. Ansonsten können Fledermäuse auch mit den Augen sehen, aber im Dunkeln reicht das nicht aus.

    Auch die Delphine haben parallel zum Gehör ein Sonar, das zur Erzeugung und Wahrnehmung von Ultraschall-Lauten, speziell unter Wasser, dient. Delphine verwenden 2 Arten von Lauten, die Pfeif-, Zisch- und Schnalzlaute, und die Klicklaute. Die Pfeif-, Zisch- und Schnalzlaute werden zur Kommunikation der Delphine untereinander verwendet. Das habt ihr sicherlich schon mal gehört. Die Klicklaute hingegen werden zur Echopeilung verwendet.

    So jetzt kommen wir zu den Menschen und dem Klicksonar. Der Amerikaner Daniel Kish war von Geburt an blind. Er beschäftigte sich mit der Ortung der Fledermäuse und lernte selber, sich so zu orientieren. Er nannte seine Technik Klicksonar: Er schnalzte mit der Zunge und hörte das Echo. Sein Gehirn lernte dann, daraus ein Bild zusammenzusetzen. Seither haben viele blinde Menschen gelernt, sich mit dieser Technik zu orientieren. Auch der Mexikaner Juan Ruiz, der ebenfalls von Geburt an blind ist, nutzt diese Technik. Er hat den Grand Canyon durchwandert und Gebirge erklommen, hat bislang in 27 Ländern gearbeitet, spricht Spanisch und Englisch, gutes Deutsch und ein wenig Italienisch, außerdem hält er den Weltrekord im blind Mountainbiken.

    Eine wichtige Botschaft möchte Ruiz an andere Blinde und Sehbehinderte vermitteln:  "Am besten nutzt ihr das Klicksonar, wenn ihr in der Welt unterwegs seid.“ Mit seiner Zunge erzeugt er kurze Schnalzlaute, aus dem Klang des Echos folgert er dann, ob der Weg frei ist oder welchen Hindernissen er ausweichen muss - beim Gehen und Wandern, oder eben beim Fahrradfahren. Mit seiner Echo-Lokalisation kann Ruiz Türen von Fenstern unterscheiden und Wände von Vorhängen. Er kann hören, wie breit und wie hoch ein Hindernis ist und aus welchem Material es besteht. Die Technik nutzt er im Alltag - um in Fußgängerzonen das nächste Café zu finden oder beim U-Bahnfahren einen freien Platz. "Wenn ich einsteige, dann klicke ich erst in die eine, dann in die andere Richtung. Ich laufe dorthin, wo es leerer klingt." Damit er niemanden belästige, nutzt er schließlich vorsichtig den Blindenstock. Sicher ist sicher. "Sonst sitze ich plötzlich auf dem Schoß eines Fremden."

    Auch Sehende können das Klicksonar ausprobieren. Zum Beispiel blind mit dem Blindenstock und einer Augenbinde durch den Wald zu laufen und sich nur anhand der "Klangschatten", der "Baumwände" und des zurückgeworfenen Echos des Zungenklicks zu orientieren. So lernt man die herausragenden Fähigkeiten von denen, die wir behindert nennen, besser zu schätzen. Denn diese können mit dem Klicksonar auch eine Straße überqueren, was ein Sehender so nicht tun sollte.

     

    Frage des Tages

    „Du bist blind wie ein Maulwurf.“  Sind Maulwürfe tatsächlich blind?

  • 27. Februar

    Antwort zur Frage vom 26.02.2021

    Blind sind Maulwürfe nicht, aber sie sehen sehr schlecht.

     

    Fastenkalender Samstag, 27.02.2021

    Maulwurfkuchen

    Zutaten:

    100 g                   Fett
    120 g                   Zucker 
    2                          Eier
    150 g                   Mehl
    30 g                     Kakao
    1 TL                     Backpulver
    75 ml                  Milch
    Fett für die Form

    Füllung:

    3                          Bananen
    60 g                     Schokoflocken
    2 Becher             Sahne
    2 Pck.                  Sahnesteif

     

    Aus den ersten sieben Zutaten einen Rührteig herstellen. Eine Springform (26 cm) einfetten. 30 min. bei 170°C backen.

    Den erkalteten Boden auf eine Tortenplatte legen. Mit einem Esslöffel 0,5 cm tief aushöhlen, dabei einen Rand von 2 cm stehen lassen. Die Krümel in einer Schüssel grob zerkleinern. Die Bananen schälen und der Länge nach halbieren und mit der flachen Seite auf den ausgehöhlten Boden legen.

    Die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen. Die Schokoflocken unterheben. Die Sahnecreme kuppelartig bis an den Rand auf den Boden streichen und mit den Gebäckkrümeln bestreuen. Den Kuchen ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

     

    Viel Spaß beim Backen und guten Appetit beim Verspeisen!

     

    Frage des Tages

    Wer oder was ist ein Prophet oder eine Prophetin?

  • 28. Februar - Zweiter Fastensonntag

    Antwort zur Frage vom 27.02.2021

    Propheten und Prophetinnen sind Menschen, die von einer Begegnung mit Gott berichten und seine Botschaften verkünden. Es gibt sie in allen Religionen mit nur einem Gott. Der erste Prophet war Abraham, der Urvater der Juden, Christen und Muslime. Auch Mose und Elija sind für die Juden und Christen wichtige Propheten. Der wichtigste Prophet und Religionsgründer der Moslems ist Mohammed.

     

    Fastenkalender Sonntag, 28.02.2021

    Heute ist der zweite Fastensonntag. Jetzt habt ihr schon eine anderthalb Woche Fastenzeit erlebt. Ich hoffe, ihr benutzt noch immer euren Fastenwürfel? Genießt den heutigen Sonntag! Vielleicht geht ihr raus in die Natur? Zuerst könnt ihr aber nun das Evangelium, die Frohe Botschaft des heutigen Sonntages lesen.

     

    Markusevangelium, 1. Kapitel, Vers 12-15

    Jesus steht in einem hellen Licht.                                                                                                                 Einmal stieg Jesus auf einen hohen Berg. Jesus nahm seine 3 besten Freunde mit. Die 3 Freunde waren: Petrus. Und Jakobus. Und Johannes. Auf dem Berg passierte etwas Wunderbares. Die Kleidung von Jesus wurden auf einmal strahlend hell. Jesus stand in einem hellen Licht. Auf einmal waren 2 berühmte Männer da. Der eine Mann hieß Elija. Der andere Mann hieß Mose. Mose und Elija redeten mit Jesus. Die Freunde von Jesus waren erschrocken. Weil so viele Dinge passierten. Petrus sagte zu Jesus: Gut, dass wir mitgekommen sind. Wir bauen 3 Hütten. Eine Hütte für dich. Eine Hütte für Mose. Und eine Hütte für Elija. Auf einmal kam eine Wolke. Aus der Wolke rief eine Stimme. Die Stimme rief: Jesus ist mein lieber Sohn. Ihr sollt gut auf Jesus hören. Die Freunde guckten erschrocken. Dann war nur noch Jesus da. Jesus war alleine mit seinen Freunden. Jesus stieg mit seinen Freunden wieder vom Berg herunter. Jesus sagte zu seinen Freunden: Ihr habt viele Dinge auf dem Berg erlebt. Das dürft ihr den anderen Leuten erzählen. Aber erst, wenn ich von den Toten auferstanden bin. Die Freunde überlegten immer wieder, was das bedeutet: Jesus will von den Toten auferstehen.

     

    Frage des Tages:

    Christen, Juden und Moslems haben auch einen Berg in Israel, der allen sehr wichtig ist. Wie heißt dieser Berg?

  • 1. März

    Antwort zur Frage vom 28.02.2021

    Der Tempelberg in Jerusalem ist für die Christen, die Juden und die Moslems ein wichtiger Berg. Für die Juden ist er sogar der heiligste Ort der Welt. Dort bestand Abraham eine besondere Prüfung Gottes. An dieser Stelle standen später zwei Tempel. Sie waren die Heiligsten Orte im Judentum, wurden aber beide zerstört.

     

    Fastenkalender Montag, 01.03.2021

    Gestern habe ich euch bereits das Evangelium vom Sonntag geschickt. Heute könnt ihr hier die Lesung von gestern nachlesen. Im Gottesdienst gibt es nämlich nicht nur das Evangelium, sondern auch immer eine Lesung. Alle diese Texte stehen in der Bibel. Wir können also am Wochenende immer zwei biblische Texte im Gottesdienst hören: die frohe Botschaft und eine Lesung. Die Lesung steht entweder im Alten Testament oder es wird etwas aus Briefen in der Bibel vorgelesen.  Man nennt diese Episteln. Das ist ein altes griechisches Wort für Brief.  Evangelien und Epistel sind beide aus dem Neuen Testament. Hier dreht sich alles um Jesus Christus. Im Alten Testament steht die Geschichte, wie Gott die Welt gemacht hat und sehr viele Geschichten vom Volk Israel.

    Und eine von diesen Geschichten handelt von Abraham und seiner Prüfung am Tafelberg, unserer Lesung vom gestrigen Sonntag. Übrigens, die Geschichte ist sehr dramatisch, aber sie geht gut aus.

     

    Abraham und Sara waren schon ziemlich alt, jedenfalls, wenn man ans Kinderkriegen denkt. Aber sie bekamen ein Kind und nannten den Jungen Isaak. Ungeheure Freude und Liebe bewegte die Eltern. Diese Dankbarkeit ging bei Abraham so weit, dass er schwor, alles für Gott zu tun, was Gott von ihm verlangen würde; denn der Sohn war für den alten Mann ein Gottesgeschenk. Halb im Traum, halb im Schlaf meinte Abraham, die Stimme Gottes zu hören: nimm deinen Sohn und opfere ihn mir auf einem Berg, den ich dir noch zeigen werde. Abraham stand früh auf, sattelte seinen Esel, nahm zwei Knechte mit und rief dann seinen Sohn Isaak. So zogen sie los, gespaltenes Holz im Gepäck für den Altar, und Abraham trug sein langes scharfes Messer im Gürtel. Als er den Berg sah, befahl er den Knechten zurückzubleiben und ging mit seinem Sohn weiter. Er war bereit, für Gott seinen Sohn zu erstechen. Die beiden näherten sich der kleinen Ebene. Abraham baute einen Altar und der Sohn sagte: „Vater, willst du ein Tier opfern? Ich sehe aber keines.“ Abraham antwortete umständlich: „Gott hat sich sein Opfer ausgesucht. Wir werden sehen.“ Als sie an Ort und Stelle waren und der Altar stand, legte Abraham das Holz obendrauf und band dann seinen Sohn daran fest. Er zog sein Messer aus dem Gürtel und wollte gerade zustechen. Da schien es ihm, als fiele ihm ein Engel in den Arm und hinderte ihn daran, seinen eigenen Sohn umzubringen. Die Stimme des Engels machte ihm klar, dass ein Gehorsam übermenschlich war, aber eben auch ein einziger Irrtum. Gott will keine Menschenopfer, Gehorsam ja, Menschenopfer nein. Abraham war glücklich, richtig befreit und spürte den Segen Gottes in der Zukunft, weil seine Familie wuchs und sein Volk groß wurde. Er spürte Gottes Segen.

     

    Gott wollte ganz sicher nicht, dass Abraham seinen Sohn Isaak tötet. Doch er wollte ihm sagen, verliere dein Vertrauen nicht. Auch dann nicht, wenn du viel Angst hast, wenn du blind vor Sorgen und Kummer bist. Gott ist bei dir. Er lässt dich nicht hängen. Er will dein Bestes.

     

    Frage des Tages:

    Weißt du, was das Wort „Lenzing“ bedeutet?

  • 2. März

    Antwort zur Frage vom 01.03.2021

     „Lenzing“, so wurde früher der März genannt. Er ist der Monat des Frühlingsbeginns.

     

    Fastenkalender Dienstag, 02.03.2021

    Guatemala

    Heute geht es um das Land Guatemala. Guatemala ist ein Land in Zentralamerika. Es befindet sich im Süden der Halbinsel Yucatán. Die Nachbarländer sind El Salvador, Honduras, Mexiko und Belize.  Hier gibt es viele interessante Tiere wie z. B.: Affen, Tapire, Krokodile, Leguane und Ozelots. Guatemala ist ungefähr zweieinhalb Mal so groß wie die Schweiz und hat etwa doppelt so viele Einwohner, ca. 17 Millionen Menschen. Früher war Guatemala eine Kolonie der Spanier. Die Guatemalteken sprechen auch heute noch spanisch. Die Einwohner von Guatemala zählen nach einer Umfrage aus dem Jahr 2012 zu den glücklichsten Menschen auf der Erde. Die Temperaturen von Januar bis Dezember liegen zwischen 18ºC und 28ºC. Das Klima ist sehr angenehm. Einerseits keine extreme Hitze, andererseits braucht man keine Heizung im Haus. Guatemala hat den Spitznamen „Land des ewigen Frühlings“.

    Bevor Guatemala im 16. Jahrhundert von Europäern besiedelt wurde, lebten dort die Mayas. Das war ein sehr fortschrittliches Volk, das viele Pyramiden und andere imposante Bauwerke errichtet hatte. Tikal ist eine 2000 Jahre alte Ruinenstadt der Mayas und ein Weltkulturerbe. Sie wurde wahrscheinlich von einem spanischen Mönch entdeckt, der sich im Regenwald verlaufen hatte. Knapp die Hälfte der heutigen Bevölkerung hat indianische Vorfahren, meist Mayas. Die andere Hälfte hat meist spanische oder gemischte Vorfahren. Die meisten Einwohner sind Christen. Nach der Unabhängigkeit von den Spaniern unterdrückten militärische Diktatoren die Guatemalteken. 1960 brach ein Bürgerkrieg aus, der über 30 Jahre lang anhielt. Heute ist Guatemala zwar ein demokratischer Staat doch in der Regierung gibt es viel Korruption. Hohe Beamte stecken also viel Geld in die eigene Tasche, anstatt es dem Staat und den ärmeren Menschen zu überlassen.

    Etwa die Hälfte der Menschen ist arm, ein Teil davon ist sogar sehr arm. Etwa die Hälfte der Kinder hat zu wenig zu essen. Die Bauern können wenigstens ihre Produkte selber essen. Doch die meisten Angestellten verdienen wenig. Sie arbeiten vor allem bei der Produktion von Kaffee, Zucker und Bananen, aber auch Baumwolle, Palmöl, Kautschuk, Nüssen, Fahrrädern und einigen anderen Dingen. Diese Dinge verkaufen die Unternehmen meist ins Ausland. Ein Teil der Bevölkerung arbeitet im Bergbau. Sie bauen vor allem Gold ab und das Metall Nickel, das zum Beispiel in unseren Münzen steckt. Kinderarbeit ist ein großes Problem in Guatemala. 26 Prozent der Kinder im Alter zwischen 5 und 14 Jahren müssen arbeiten. Die meisten dieser Kinder arbeiten in der Landwirtschaft. Viele auf den Bauernhöfen der Familie, aber auch auf Plantagen für Mais, Kaffee oder Zuckerrohr werden Kinder als Arbeiter eingesetzt. Andere sind in Bergwerken, in Steinbrüchen oder auf dem Bau tätig. In den Städten putzen die Jungen Schuhe, säubern Windschutzscheiben an Ampeln oder sie sind Müllsammler: Auf den riesigen Müllkippen suchen sie nach Verwertbarem, das sie verkaufen können. Mädchen werden vorwiegend als Hausmädchen eingesetzt. Manche Kinder müssen ihre ganze Familie ernähren. Es gibt auch viele Kinder, die auf der Straße leben. Manche sind von zu Hause weggelaufen, weil sie geschlagen wurden, andere haben ihre Eltern verloren und wissen nicht wohin. Für uns klingt es verwunderlich, dass die Guatemalteken sich zu den glücklichsten Menschen der Welt zählen. Sicherlich zählen für sie andere Werte zum Glück als für uns.

    Was brauchst du, um glücklich zu sein?

    Diejenigen unter euch, die einmal im Jahr bei der Sternsingeraktion mitmachen, von Tür zu Tür ziehen und Geld für arme Kinder sammeln, tragen auch dazu bei, dass Kinder in Guatemala ein sorgenfreieres Leben haben können und eine Schulausbildung erhalten.

     

    Frage des Tages:

    Weißt du, was ein Chickenbus ist?

  • 3. März

    Antwort zur Frage vom 02.03.2021

    Aus dem Englischen übersetzt heißt der Chickenbus Hühnerbus. Dieser Name steht für einen farbenfrohen und dekorierten Bus, der Waren und Menschen zwischen Gemeinden in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern transportiert, insbesondere in Honduras, Guatemala, El Salvador, Nicaragua, Costa Rica und Panama. Die bunten Busse haben ihren Namen wohl daher, dass man eng wie die Hühner darin sitzt und tatsächlich auch manchmal ein Huhn mitfährt. Anschnallen tut sich niemand, bei Platzmangel wird auch mal ein Stuhl in den Gang gestellt. Meist sind diese Busse alte Schulbusse aus den USA, die dann bunt angemalt wurden.

     

    Fastenkalender Mittwoch, 03.03.2021

    Sorgenpüppchen

    Die kleinen Püppchen stammen aus Guatemala, sind in der Regel zwischen 1 und 5 Zentimeter groß und „leben“ zu sechst oder acht in einem bunten Stoffsäckchen. Die handgebastelten Sorgenpuppen werden aus Draht, Garn und Stoffresten gefertigt und tragen traditionelle Kleidung der guatemaltekischen Maya. Sorgenpüppchen helfen einem besser einzuschlafen. Jeder Puppe darf maximal eine Sorge erzählt werden. Hat man sich alle Probleme von der Seele gesprochen, kommen die Figuren wieder zurück in ihr Säckchen und werden unter das Kopfkissen gelegt. Sie kümmern sich nun die ganze Nacht darum, dass am nächsten Tag alles wieder positiver scheint. Am Morgen sind die erzählten Probleme dann halb so schlimm oder sogar ganz verschwunden.

    In Guatemala gibt es eine Sage, die den Ursprung der kleinen Puppen begründet und die dort noch heute jedes Kind kennt: Vor langer Zeit lebte eine wunderschöne Prinzessin namens Ixmucane. Jeden Tag kamen Menschen mit ihren Sorgen zu ihr – sie kannten keinen anderen Ort, an dem ihre Probleme besser aufgehoben waren. Ixmucane selbst führte ein sorgenfreies, leichtes Leben und empfand Mitleid mit all den Menschen, denen es anders als ihr erging. In einer schlaflosen Nacht wandte sie sich verzweifelt an den Sonnengott und fragte ihn, wie sie anderen Menschen helfen könne? Sie wünsche sich so sehr, dass auch diese Personen ein sorgenfreies Leben führen können. Da wurde der Nachthimmel für einen kurzen Moment hell erleuchtet und der Sonnengott entgegnete ihr, dass er ihr eine Gabe geben würde, mit der sie alle Probleme der Menschen aus der Welt schaffen könne, solange sie diese mit ihr teilen würden. Kaum waren seine Worte gesprochen, wurde es wieder stockduster. Am nächsten Morgen fürchtete die Prinzessin, dass sie nur geträumt habe. Doch dann kamen die ersten Bittsteller, die ihre Sorgen mit ihr teilten. Sie lächelte sie an, sprach ihnen gut zu und wie durch ein Wunder, wurden ihre Probleme gelöst. Dies sprach sich so schnell herum, dass von nun an Stunde um Stunde, Tag für Tag und Jahr für Jahr, Menschen zu ihr kamen, um ihre Sorgen mit ihr zu teilen. Ixmucane half gerne, doch es zerrte auch an ihren Kräften. Daher beschloss sie, ihre Gabe an sechs weitere Vertreter des Landes weiterzugeben, damit diese Last aufgeteilt werden konnte.

    Frage des Tages:

    Welche Wolle wärmt am besten?

  • 4. März

    Antwort zur Frage vom 03.03.2021

    Die wärmste Wolle kommt von der Angoraziege à Angorawolle

     

    Fastenkalender Donnerstag, 04.03.2021

    Sorgenpüppchen leicht gebastelt

    Das brauchst du zu basteln:

    • Papier
    • Pappkarton (z.B. Reste von Verpackungen)
    • Wolle 
    • Kleber
    • Schere 
    • Filzstifte
    1. Zuerst machst du dir aus Papier eine Schablone. Diese legst du auf deine Pappe und schneidest sie aus.
    2. Jetzt kannst du anfangen, die Figur mit Wolle zu umwickeln. Den Fadenanfang darfst du auf keinen Fall einwickeln. Denn er wird abschließend fest mit dem Fadenende verknotet.
    3. Die Wollhaare ankleben und ein Gesicht aufmalen. Fertig ist das Sorgenpüppchen!

     

    Hier kannst du dir die Anleitung auch mit Bildern anschauen 

     

    Frage des Tages:

    Wie lange dauert der Frühling?

  • 5. März

    Antwort zur Frage vom 04.03.2021

    Der Frühling dauert nämlich ungefähr ein Vierteljahr oder drei Monate oder 13 Wochen oder 92 Tage oder 2.208 Stunden oder 132.480 Minuten.

     

    Fastenkalender Freitag, 05.03.2021

    Frühlingsduft und neue Kräfte

    „Mama! Mama!“, Ruft Paula lauthals aus ihrem Zimmer. Mama kommt mit einem Stapel Wäsche herein. „Was ist los? Tut dir wieder was weh?“, fragt sie erschrocken. „Nein. Mir ist so langweilig. Was soll ich machen?“, Mault Paula. „Ihr ist langweilig! Das ist ja super, mein Schatz“, entgegnet Mama fröhlich. „Das ist das beste Zeichen, dass du bald wieder ganz gesund bist. D. h. nämlich, dass du wieder genug Kraft hast, um etwas zu unternehmen. Wenn man Fieber hat, so wie du die vergangenen Tage, ist man viel zu schlapp, um sich zu langweilen. Und weißt du, was das Tollste ist? Du hast dir genau die richtige Zeit ausgesucht wieder gesund zu werden, schau mal raus.“ Mit einem Ruck zieht sie den Vorhang zur Seite und dabei fällt ihr der schwäche Stapel herunter. „Siehst du, es wird Frühling, da kommt man in Schwung“, lacht Mama und hebt die Wäsche wieder auf. Die Sonne scheint zum ersten Mal seit vielen Tagen. Lange war es nur grau und trüb und der Regen wollte gar nicht aufhören. Aber so leicht ist Paula nicht aufzumuntern. „Na und“, grummelt sie missmutig. „Ich muss hier rumliegen. Deshalb ist mir langweilig. Die anderen gehen in der Schulpause bestimmt gerade auf den Schulhof. Und Leonie und Max verschwinden in unserem Geheimversteck, und dann schauen sie ohne mich.“ Mama betrachtet Paula genau und schließlich sagt sie: „weißt du was, meine Süße. Wir beide machen jetzt einen Mama - Paula - Frühlingsspaziergang zur Gärtnerei Gruber. Wir kaufen Frühlingsblümchen, pflanzen sie in unsere schönen Blumenkästen und stellen sie auf die Fensterbank vor dem Küchenfenster. Anschließend musst du dich aber wieder ein bisschen ausruhen, versprochen?“ Paula springt aus dem Bett und öffne das Fenster weit. „Und weißt du was, Mama. Ich bin wirklich schon wieder gesund. Meine Nase ist nicht mehr verstopft, ich kann den Frühling sogar riechen.“

     

     

    Frage des Tages:

    Heute habe ich gleich zwei Fragen: Wann fängt der Frühling an?

    Und: Was ist die Tag-und-Nacht-Gleiche?

  • 6. März

    Antwort zur Frage vom 05.03.2021

    Für die Wetterforscher beginnt der Frühling auf der Nordhalbkugel am 1. März und dauert bis zum 31. Mai. Frühlingsmonate sind also der März, der April und der Mai.

    Für die Astronomen jedoch beginnt der Frühling zur Tag-und-Nacht-Gleiche, wenn die Tage und Nächte also gleich lang sind. Das ist immer am 21. oder 22. März. Der Frühling endet bei der Sommersonnenwende, wenn die Tage am längsten sind. Das ist am 20. oder 21. Juni, und damit beginnt dann der Sommer.

     

    Fastenkalender Samstag, 06.03.2021

    Heute bereiten wir ein Spiel vor, dass man am besten draußen spielen kann. Oder eben dort, wo nichts kaputtgehen kann.

    Dosenwerfen

    Zuerst benötigen wir 10 Dosen. Dazu kann man einfach 10 leere Konservendosen nehmen. Am besten sind alle gleich groß. Es gehen aber auch 4 gleich große und drei gleich große und zwei gleich große und eine einzelne Dose. Verletzungsträchtige Ränder vom Aufschneiden lassen sich mit gut klebendem Isolier- oder Klebeband „entschärfen“. Wer möchte, malt sie bunt an. Noch einfacher sind 10 gleich große Plastikbecher.

    Jetzt könnte es schon fast losgehen. Aber zuerst brauchen wir noch Bälle. Du kannst Tennisbälle nehmen. Dann musst du aber mehr Abstand halten. Die haben ganz schon Wumms. Es gehen auch kleine Gummibälle oder Wurfsäckchen, die bekommt man im Spielwarengeschäft. Wenn du aber jetzt spielen willst und das Geschäft hat gerade nicht geöffnet, kannst du auch alte und gewaschene Socken zu Bällen knoten und dann geht es los.

    Markiere schnell noch den Abstand, damit es für alle gleich weiter ist (Die kleine Schwester darf auch etwas näher gehen).

     

     

    Hoffentlich dürfen wir bald wieder unsere Dosen vorm Abenteuerlandgottesdienst benutzen und abwerfen.

    Viel Spaß und viel Erfolg!

     

    Frage des Tages:

    In welchen Gotteshäusern beten

    a) die Christen

    b) die Juden und

    c) die Moslems?

  • 7. März - Dritter Fastensonntag

    Antwort zur Frage vom 06.03.2021

    Die Christen beten in Kirchen. Die Juden beten in Synagogen und die Moslems in Moscheen.

     

    Fastenkalender Sonntag, 07.03.2021

    Heute ist der dritte Fastensonntag. Vielleicht habt ihr Gelegenheit mit der ganzen Familie zu spielen, ob drinnen oder draußen. Zuerst könnt ihr aber nun das Evangelium, die Frohe Botschaft des heutigen Sonntages lesen.

     

    Johannesevangelium, 2. Kapitel, Vers 13-25

    Jesus räumt den Tempel auf. 

    Jesus lebte vor 2000 Jahren. Vor 2000 Jahren waren viele Sachen anders. Zum Beispiel das Haus zum Beten. Das Haus zum Beten hieß Tempel. Im Tempel konnten die Menschen nahe bei Gott sein. Viele Menschen gingen in den Tempel. Die Menschen wollten nahe bei Gott sein. Und Gott etwas schenken. Viele Menschen wollten Gott ein Tier schenken. Zum Beispiel ein Schaf. Oder eine Kuh. Oder eine Taube. Die Menschen konnten im Tempel die Tiere kaufen: Die Kühe und Schafe waren im Tempel festgebunden. Die Tauben waren im Taubenkäfig. Die Verkäufer von den Tieren verdienten viel Geld. Die Tiere im Tempel machten viel Krach. Keiner konnte leise beten. Und mit Gott sprechen.

    Einmal kam Jesus in den Tempel. Jesus wollte beten. Jesus wollte mit seinem Vater im Himmel sprechen. Aber überall standen Kühe. Und Schafe. Und Tauben im Taubenkäfig. Und Tische. Und das viele Geld von den Verkäufern. Überall war Krach. Das alles machte Jesus traurig. Und wütend. Weil keiner mit Gott sprechen konnte. Jesus tobte. Jesus jagte die Tiere und die Verkäufer aus dem Tempel raus. Und warf das viele Geld auf den Boden. Und schubste alle Tische um. Jesus schrie: Bringt die Taubenkäfige weg. Macht alles sauber. Der Tempel ist zum Beten. Der Tempel ist das Haus für Gott. Gott ist mein Vater im Himmel. Ihr macht das Haus von meinem Vater zu einem Supermarkt.

    Einige Leute fragten Jesus: Darfst du so herumtoben? Jesus sagte zu den Leuten: Ihr macht den Tempel kaputt. Ich baue den Tempel in 3 Tagen wieder auf. Dieser Satz war für die Leute schwer zu verstehen. Die Leute dachten: Jesus spinnt. Die Leute lachten Jesus aus. Die Leute sagten: Das schaffst du nie. Du kannst den Tempel nicht in 3 Tagen aufbauen. Du brauchst mindestens 46 Jahre zum Tempel-bauen. Die Freunde von Jesus hörten Jesus gut zu. Die Freunde konnten Jesus auch nicht verstehen. Aber die Freunde dachten nach. Die Freunde überlegten, was Jesus meinte.

    Eines Tages konnten die Freunde den Satz von Jesus doch verstehen. Das war, als Jesus von den Toten auferstanden war. Da wussten die Freunde: Jesus ist selber ein Tempel für Gott. Bei Jesus können die Menschen nahe bei Gott sein. Jesus war tot. Da war Jesus wie ein kaputter Tempel. Nach 3 Tagen ist Jesus auferstanden. Da war Jesus wie ein neu gebauter Tempel. Jetzt können die Menschen wieder zu Jesus gehen. Jesus ist wie ein neu gebauter Tempel.

     

    Frage des Tages:

    Die Lilie ist eine sehr schöne Blume. Sie sieht so toll aus, dass sie für einige Personen als Symbol steht. Wer könnte das sein?

  • 8. März

    Antwort zur Frage vom 07.03.2021

    Die Lilie ist das Symbol von Maria, der Mutter Jesu. Außerdem ist sie das Symbol der Pfadfinder und auch der früheren Könige von Frankreich.

     

    Fastenkalender Montag, 08.03.2021

    Frühling - ein Geschenk des Himmels

    Frühling, das klingt für viele Menschen wie ein Zauberwort. Nach einem langen Winter freuen sich fast alle Menschen darauf, dass die Natur wieder erwacht. Wenn es dann endlich wärmer wird, spitzen die ersten grünen Triebe aus der Erde, die Vögel singen lauthals und bauen emsig Nester. In den Gärtnereien gibt es schon die ersten bunten Frühlingsblumen zu kaufen. Welch eine Farbenpracht nach dem Grau, Braun und Weiß des Winters! Manche Leute sind richtig ungeduldig und würden die Sonne am liebsten herbeirufen. Aber wir brauchen uns gar nicht anzustrengen - der Frühling kommt zuverlässig jedes Jahr wieder: es wächst und blüht alles wie von selbst; nur Sonne, Wasser und Geduld sind notwendig. Auch Jesus hat die Menschen in seinen Reden daran erinnert, dass sie sich nicht unentwegt um etwas bemühen müssen, was doch ganz selbstverständlich zum Leben dazugehört. In seiner berühmtesten Rede, der Bergpredigt, sprach er zu vielen hundert Menschen: „Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern? Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und vertrocknet, wie viel mehr wird er sich um euch kümmern! Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.“

     

    Frage des Tages:

    Wer oder was ist Madeira?

  • 9. März

    Antwort zur Frage vom 08.03.2021

    Heute beantworte ich dir den ersten Teil der Frage von gestern dem 08.März 2021. Den zweiten Teil der Antwort bekommst du übermorgen, den 11. März 2021. Für heute kann ich dir sagen, Madeira ist eine Insel.

     

    Fastenkalender Dienstag, 09.03.2021

    Madeira

    So wie Guatemala das „Land des ewigen Frühlings“ genannt wird, so wird Madeira die „Insel des ewigen Frühlings“ genannt. Auch hier sind die Temperaturen immer ziemlich gleichbleibend. Und so wachsen hier viele bunte Blumen. Darum wird Madeira auch „Blumeninsel“ genannt.

    Die Insel Madeira gehört zu Portugal. Doch sie liegt weit entfernt, nämlich 900 km weit weg vor der Nordwestküste von Afrika im Atlantischen Ozean.  Stundenlang kann man auf der Insel an den Levadas (Bewässerungskanälen) vorbei durch die Natur wandern und vieles entdecken.

    Viele Bewohner der Insel sind gläubige Christen. Die biblische Geschichte von gestern passt gut zu ihnen. Sie fühlen sich in ihrer Natur wohl und von Gott beschützt.

    So trägt auch einer der berühmtesten Söhne Madeiras einen christlichen Vornamen: Christiano Ronaldo. Auf viele wirkt der Weltfußballer arrogant und selbstverliebt, doch sein Leben ist von seinem Glauben an Gott geprägt. Sein Vater hat ihm beigebracht: „Wenn du anderen hilfst, wird Gott dir das Doppelte zurückgeben.“ Dies habe er tatsächlich so in seinem Leben auch erfahren, sagt Cristiano Ronaldo.  Seine großzügigen Spenden trägt er selbst nicht an die Öffentlichkeit. Er sagt: „Es reicht, wenn Gott es weiß, wenn er mich kennt.“ Und er weiß laut einem Zitat um Gottes Größe: „Mein Talent ist ein Geschenk Gottes.“

    https://kruschel-kinder.de/fm/1164/thumbnails/urn-newsml-dpa-com-20090101-141221-99-03924_large_4_3.jpg.23859712.jpg  Foto dpa

    Vielleicht lernt man dies, man von einer Insel kommt, auf der Gott die Natur, die Blumen so herrlich erschaffen hat. Gott schenkt uns das Gute, nicht das Schlechte.

    Frage des Tages:

    Was bedeutet es, wenn eine Fußballmannschaft offensiv spielt?

  • 10. März

    Antwort zur Frage vom 09.03.2021

    Die Fußballmannschaft ist eher auf Angriff ausgerichtet und die Spieler versuchen nicht nur ständig vorm eigenen Tor herumzulaufen und nur zu verteidigen.

     

    Fastenkalender Mittwoch, 10.03.2021

    Papierblumen basteln

    Eigentlich basteln wir heute keine ganze Blume, sondern nur eine Blüte. Damit kannst du euren Frühlingstisch dekorieren oder an die Wand hängen. Zuerst musstdu dir farblich passendes Papier nehmen und zu gleich großen Quadraten schneiden. Ich bastele eine große Blume, meine Quadrate sind 7 cm x 7 cm. Du kannst die Quadrate wählen so groß wie du möchtest, nur müssen immer alle Seiten gleich lang sein. Dann klebst du die Blätter der ersten Farbe, die du dir ausgewählt hast, über Eck zusammen. Ich mache das mit Heißkleber. Achtung, dass du dich nicht verbrennst. Vielleicht lässt du dir dabei helfen? Dann legst du deine ersten Blütenblätter in einem Kreis. Wenn die Größe nun gefällt, suchst du dir einen runden, flachen Gegenstand. Ich habe einen Teller geholt und lege ihn vorsichtig über meine Blumenblätter. Passt die Größe? Wenn ja, nimmst du dir ein Stück Pappe. Die passende Farbe sieht am besten dazu aus. Lege dein Teller oder anderen runden Gegenstand auf die Pappe, umrande sie mit einem Bleistift und schneide sie dann aus. Nun klebst du deine erste Lage Blütenblätter auf den runden Kreis.

    Nun wiederholst du das Ausschneiden und das Übereck- Zusammenkleben mit dem Papier der nächsten Farbe. Dann klebst du die nächste Lage Blütenblüten auf den Pappenkreis.

    Das wiederholst du bis in die Mitte. Schon bist du fertig! Viel Spaß!

    Hier kannst Du die genaue Anleitung anschauen.

     

    Frage des Tages:

    Du erinnerst dich bestimmt noch an die Frage vom 8. März? Am 9.03. habe ich dir erzählt, dass Madeira eine portugiesische Insel ist. Doch es gibt noch etwas, das Madeira heißt. Was kann das sein?

  • 11. März

    Antwort zur Frage vom 10.03.2021

    Außer der Insel Madeira gibt es auch den Fluss Madeira.

     

    Fastenkalender Donnerstag, 11.03.2021

    Rio Madeira - Paranüsse

    Der Rio Madeira ist ein Zusammenfluss des Rio Beni und des Rio Mamoré und fließt durch den Regenwald Boliviens. Er ist mit 1.130 km der zweitgrößte Fluss des Landes und mündet in den Amazonas. Es wirkt friedlich und unbeschädigt. Aber das täuscht. Der Regenwald wird angeknabbert, von allen Seiten. Und gerade hier, im Norden Boliviens nahe der Grenze zu Peru, werden Öl- und Gasvorräte vermutet. Sollten die tatsächlich ausgebeutet werden, dann wäre hier nichts mehr wie vorher. Der Regenwald und seine Einwohner, zum Beispiel der Stamm der Tancanas, wären bedroht. Auch sie leben nicht mehr wie vor Jahrhunderten, sie erzeugen ihren Strom mit Solarzellen und nutzen Handys und Motorboote als unverzichtbare Kommunikations- und Transportmittel. Aber sie leben bewusst bescheiden, auf eine Weise, die ihre Umwelt nicht zerstört. Sie jagen und fischen für den Eigenbedarf, bauen Mais und Bohnen, Mangos und Bananen an. Und sie sammeln Paranüsse, die auf dem Markt einen guten Preis erzielen. Sie wissen genau, wo die gut versteckten Nussbäume im Regenwald stehen. Sie sammeln nur die Nüsse auf, die bereits runtergefallen sind, denn die Bäume reagieren sehr empfindlich auf Störungen von außen. Die Paranussbäume sind ehrwürdige Gestalten, die bis zu 50 Meter hoch und mehrere 100 Jahre alt werden. Sie lassen sich kaum auf Plantagen kultivieren, fast die gesamte Ernte stammt aus Wildsammlungen. Die Paranuss sieht aus wie eine Kokosnuss. Innen drängen sich zehn bis 20 Samen wie Pralinen in der Schachtel, unverkennbar an der kantigen Form – das, was wir als die Nüsse bezeichnen. Deren Schale muss auch noch geknackt werden.  Leute wie die Tacanas liefern der Welt Paranüsse, ein gesundes und nahrhaftes Nahrungsmittel. Und schützen nebenbei den Wald mit seiner Artenvielfalt. Doch genau deshalb prallen hier zwei Welten aufeinander. Die Großgrundbesitzer und Ölkonzerne sehen das, was die Tacanas machen, überhaupt nicht als Nutzung, für die liegt das Land einfach brach. Dabei richten sie selbst mit ihren Sprengungen auf der Suche nach Öl an den Pflanzen und dem Boden Schäden an, die noch jahrzehntelang zu sehen sind.

     

    Frage des Tages:

    Weißt du, was es bedeutet, wenn man Schokolade „conchiert“?

  • 12. März

    Antwort zur Frage vom 11.03.2021

    Wenn flüssige Schokoladenmasse gerührt wird, nennt man das "Conchieren". Das Rühren ist verantwortlich für den Schmelz der Schokolade. Je länger die Schokolade conchiert wird, desto zarter wird ihr Schmelz.

     

    Fastenkalender Freitag, 12.03.2021

    Paranusskuchen

    200 g

    Paranüsse (ohne Schale)

    125 g

    Mehl

    125 g

    Puderzucker

    1 TL

    Backpulver

    25 g

    dunkles Kakaopulver

    1 Prise

    Salz

    150 g

    Halbbitter-Kuvertüre

    150 g

    Butter

    2 EL

    Rübensirup oder alternativ Ahornsirup

    3

    Eier

     

    Backpapier

    1

    Vollmilch-Kuchenglasur (=100 g)

    35 Paranuss-Eckchen abschneiden und zur Seite stellen. Die restlichen Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten bis sie duften, abkühlen lassen und klein hacken.

    Mehl, Puderzucker, Backpulver und Kakao in eine Schüssel sieben und mit Salz und den gehackten Nüssen mischen.

    Elektro-Backofen auf 180 Grad vorheizen.

    Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, Butter in kleine Stücke schneiden und beides in einem Topf bei geringer Hitze unter ständigem Rühren zusammenrühren. Rübensirup zugeben.

    Eier in eine Rührschüssel geben, vermischen, dann erst die Kuvertürebutter und anschließend Mehlmischung unterrühren.

    Ein eckiges Backblech mit Backpapier auslegen. Das geht einfach, wenn du das Backpapier zuvor nass machst, dann das Wasser ausdrückst und nun das Backpapier in die Ecken und Kanten drückst. Die Masse in die Backform gießen, dann glattstreichen und ca. 20-25 Minuten backen (Elektrobackofen 180 Grad/Stufe 3, Umluft 160 Grad) und abkühlen lassen.

    Die Brownie-Platte aus dem Blech nehmen und große Würfel schneiden, aber nicht voneinander lösen.Kuchenglasur nach Packungsanleitung auflösen und die Platte damit bestreichen. Paranuss-Eckchen in die Glasur drücken und trocknen lassen. Guten Appetit!

     

    Frage des Tages:

    Wie hoch ist der höchste deutsche Berg?

  • 13. März

    Antwort zur Frage vom 12.03.2021

    Die Zugspitze ist 2.962m hoch.

     

    Fastenkalender Samstag, 13.03.2021

    Bolivien

    Etwa in der Mitte des Kontinents Südamerika findet man das Land Bolivien. Im Land gibt es große Höhenunterschiede, denn ein Teil Boliviens liegt in den Anden. Die Anden sind ein ‎großes Gebirge, das sich durch Südamerika zieht. Dort oben ist es kühl und die Luft ist sehr dünn. In diesem Hochland liegt die Salzwüste Salar de Uyuni. Dieser größte Salzsee der Erde ist die bekannteste Sehenswürdigkeit Boliviens. Ein anderer Teil von Bolivien liegt tiefer im Tal. Dort gibt es Regenwald und es ist sehr heiß. Doch die meisten der 11 Millionen Einwohner leben auf über 3.000 Metern Höhe. Sie leben im rauen Gebirgsklima in kleinen Dörfern. Da die Böden mittlerweile zu stark genutzt wurden, fällt die Ernte der Andenbauern immer schlechter aus. Sie bauen vor allem Kartoffeln, die ursprünglich von hier kommen, und Mais an. Außerdem sind die Anden-Indianer bekannt für ihre bunten Kleidungsstücke, die sie aus der Wolle von Lamas und Alpakas herstellen. Auch die Stadt La Paz mit ca. 800.00 Einwohnern und dem Regierungssitz Boliviens liegt hoch in den Anden. Die offizielle Hauptstadt des Landes aber heißt Sucre. Zwei von drei Bolivianer sind indianischer Abstammung. Denn Bolivien gehörte den Inkas, als es im 16. Jahrhundert durch die Spanier erobert wurde. Die beuteten dann die ertragreichen Silberminen aus. Im Jahr 1825 wurde das Land selbständig. Doch obwohl noch heute die Bergwerksminen ausgebeutet werden, Erdöl gefördert wird und im Salzsee ein neuer besonderer Schatz liegt, nämlich Millionen von Tonnen an Lithium, sind die bolivianischen Einwohner die Ärmsten Südamerikas. Zu eurem besseren Verständnis, Lithium ist ein Leichtmetall, das man für den Bau von Batterien braucht, die in Handys, Computern und zunehmend in Elektro-Autos verbaut werden. Die Bolivianer könnten damit reich werden, doch sie werden für ihre Arbeit sehr schlecht bezahlt. Die Hauptsprache in Bolivien ‎ist noch immer Spanisch.‎ Viele Indianerkinder lernen zu Hause aber nur Indiosprachen. Da der Schulunterricht ausschließlich in Spanisch gehalten wird, haben diese Kinder oft Probleme, in der Schule mitzukommen. Da ihre armen Eltern oft nicht genug bei der Feldarbeit oder in Fabriken verdienen, müssen viele Kinder schon früh arbeiten, statt zur Schule zu gehen.

    Die Kinder in den dunklen, staubigen und stickigen Bergwerken von Bolivien arbeiten mit Spitzhacken, Lampen und Helmen manchmal zehn Stunden lang am Tag, um Silber, Zinn und Blei aus dem Gestein zu schlagen. Die schmalen unterirdischen Gänge stecken voller Gefahren: Giftige Schwefeldämpfe, Steinstürze und Sprengstoffunfälle bedrohen das junge Leben der Kinder, die bei uns in Deutschland stattdessen in die Grundschule gehen würden.

    Bolivienaktion                                                                                                                                                      

    Seit 1966 sammeln im Bistum Trier zwischen 9.000 und 10.000 Jugendliche und Erwachsene jährlich bis zu 1.500 Tonnen gebrauchte Kleidung und unterstützen mit dem Erlös Kinder und Jugendliche in Bolivien. Ergänzt wird die Boliviensammlung durch Kleidercontainer, so dass Spender*innen das gesamte Jahr über die Möglichkeit haben, ihre gebrauchte Kleidung diesem guten Zweck zukommen zu lassen. Die Partnerorganisationen in Bolivien setzen sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein und können bislang kontinuierlich 2000 Kindern und Jugendlichen den Besuch einer Schule ermöglichen. Gerade weil durch die Corona Pandemie der Gebrauchtkleidermarkt stark zurückgegangen ist, wird versucht neben den Bolivienkleidercontainern auch auf anderen Wegen Spenden für die Kinder in Bolivien zu sammeln.

     

    Frage des Tages:

    Wievielmal größer als Deutschland ist Bolivien?

  • 14. März - Vierter Fastensonntag

    Antwort zur Frage vom 13.03.2021

    Bolivien ist dreimal so groß wie Deutschland.

     

    Fastenkalender Sonntag, 14.03.2021

    Heute ist der vierte Fastensonntag. In Bolivien beginnt im April Winter. Vielleicht habt ihr und eure Familie heute Lust, die Kleidung auszuräumen, die ihr nicht mehr tragen wollt. Dann könnt ihr sie zum Boliviencontainer an der Kirche Maria Himmelfahrt in Dudweiler oder zu einem Boliviencontainer in eurer Nähe bringen. Im heutigen Evangelium erklärt uns Jesus, dass Gott uns sehr lieb hat.

     

    Johannesevangelium, 3. Kapitel, Vers 14-21

    Jesus hatte viele Freunde. Ein Freund von Jesus hieß Nikodemus. Nikodemus hörte gerne zu, wenn Jesus von Gott erzählte. Jesus sagte zu Nikodemus: Gott hat mich extra zu euch geschickt. Ich soll euch alles von Gott erklären. Ich soll euch sagen, dass Gott euch lieb hat. Und ich soll euch zeigen, dass Gott euch lieb hat. Einige Leute behaupten: Gott schickt Jesus, damit Jesus die Menschen bestraft. Aber das stimmt nicht. Gott schickt mich, damit ich euch helfe. Ich will euch helfen, damit diese Welt eine gute Welt wird. Wenn ihr an mich glaubt, wird diese Welt gut. Jesus sagte: Ich will euch zeigen, dass die Liebe von Gott wie helles Licht ist. Viele Menschen freuen sich über das Licht. Die Menschen gehen zum Licht. Die Menschen gehen zu Gott. Die Menschen freuen sich über die Liebe von Gott. Wenn ihr glaubt, dass Gott alles gut machen will, wird euer Herz froh. Und hell. Und warm. Dann wollt ihr selber auch alles gut machen. Dann wollt ihr selber auch, dass die ganze Welt gut wird. Und hell. Und warm.

     

    Frage des Tages:

    Was ist Mediation?

  • 15. März

    Antwort zur Frage vom 14.03.2021

    Mediation ist die Streitschlichtung. Ein Mediator ist ein unparteiischer Dritter, der mit einem festgelegten Ablauf versucht mit den Streitenden eine gemeinsame Lösung zu finden, an die sich alle Beteiligten halten müssen.

     

    Fastenkalender Montag, 15.03.2021

    Geschichte – Ein doofer Streit

    Von draußen hört man Stimmen durchs Küchenfenster. Otto schaut neugierig zur Haustür raus. Auf der anderen Straßenseite stehen Leute, die sich lauthals streiten. „Das ist nicht Ihr Parkplatz!“, ruft der Mann empört. „Dort darf doch jeder parken!“ „Nein“, kreischt eine Nachbarin zurück. „Das ist unser Platz, hier parken wir seit 25 Jahren.“ Otto schließt die Tür und zurück im Wohnzimmer sagt er schulterzuckend: „Sind die doof, streiten sich um einen Parkplatz.“ Im gleichen Moment kommt Paula die Treppe aus dem Keller herauf und schimpft: „Otto, immer nimmst du meine Rollerblades. Du verstellst die immer. Mach das sofort wieder richtig!“ Otto grinst: „Ach, ich habe jetzt gar keine Zeit, ich muss leider noch sehr viel Hausaufgaben machen.“ Paula ist wütend: „Aber ich will jetzt Rollerblades fahren. Jenan wartet schon draußen auf mich. Mach das jetzt sofort.“ Otto grinst noch breiter: „Aber Papa hat gesagt, ich muss erst Hausaufgaben machen, bevor ich was anderes mache.“ „Du bist nur neidisch, weil ich keine Hausaufgaben mehr machen muss und deshalb willst du mich immer ärgern, du bist so ein Blödmann!“, Paula weint jetzt vor Wut und Otto lacht sie aus.

    Papa schaut die beiden an, geht zur Haustür und öffnet sie, gleich dringen von außen wieder laut die Stimmen der beiden streitenden Erwachsenen. „Da draußen streiten sich zwei und hier drinnen auch. Wer ist jetzt also doof?“ „Paula natürlich!“, ruft Otto. „Du bist so gemein“, brüllt Paula. „Ich finde euren Streit genauso doof, wie den der Erwachsenen da draußen“, meint Papa, und er schaut beide Kinder streng an. „Otto, du bestehst immer darauf, dass Paula alles, was sie von deinen Sachen ausleihen darf, genauso wieder zurückgibt. Das gleiche gilt auch für dich. Du wolltest dich doch nach deinen Hausaufgaben zum Longboardfahren treffen. Das verschiebt sich jetzt leider etwas nach hinten, denn bevor du deine Aufgaben überhaupt anfangen kannst, musst du erst die Rollerblades deiner Schwester wieder richten. Dabei hast du Zeit darüber nachzudenken, ob es blöden und nicht blöden Streit gibt.“ Otto verschwindet brummelnd im Keller und Paula bleibt schniefend auf der Treppe sitzen. Nach einigen Minuten kommt Otto wieder herauf, Paulas Rollerblades in der Hand. „Hier, Floh. Jetzt sind sie wieder okay. Willst du später mal mein Longboard ausprobieren?“

    Frage des Tages:

    Welche Arbeit macht ein Zöllner?

  • 16. März

    Antwort zur Frage vom 15.03.2021

    Zoll und Zöllner, die Leute, die beim Zoll arbeiten, gibt es schon seit Jahrtausenden, auch schon zurzeit Jesu. Die wichtigste Aufgabe der Zöllner ist es, die Grenzen eines Staates zu bewachen und dort Geld für den Staat einzutreiben. Zum Beispiel haben die Zöllner von den Kaufleuten früher Wegzoll verlangt: Wer seine Waren von einem Staat in den anderen bringen wollte, musste an der Grenze Geld - den Zoll - bezahlen. Zöllner arbeiten nicht nur an Landesgrenzen, sondern auch an Schiffshäfen und Flughäfen. Früher haben sie auch an Stadtgrenzen gearbeitet.

     

    Fastenkalender Dienstag, 16.03.2021

    Bibl. Geschichte – Zachäus

    Kleine Streitigkeiten gibt es immer wieder: zwischen Geschwisterkindern, unter Freunden, zwischen den Eltern oder Eltern und Kindern. Meist kann man den Streit beilegen und sich wieder vertragen. Doch manchmal ist die Wut und Enttäuschung über das Verhalten eines anderen so groß, dass es den Leuten schwerfällt, demjenigen zu verzeihen und sich mit ihm zu versöhnen. So jemand war Zachäus. Niemand konnte ihn leiden, denn er hatte vielen Leuten zu viele Steuern abverlangt. Zachäus war ein Zöllner. Und weil in diese Aufgabe Macht verlieh, mussten die Leute seinen Forderungen Folge leisten. Zachäus wurde immer reicher und reicher, weil er einen Teil der Steuereinnahmen für sich behielt. Je reicher er wurde, desto weniger konnten die Leute ihn leiden. Eines Tages hörte Zachäus davon, dass Jesus in seine Stadt kommen sollte, um dort zu predigen. Zachäus war ein kleiner, neugieriger Mensch, der sich den Anblick von Jesus nicht entgehen lassen wollte. Als schon eine große Menschenmenge am Wegesrand versammelt war, kletterte Zachäus auf einen Baum, um von dort aus den besten Blick zu haben. Und tatsächlich konnte er Jesus gut erkennen, denn der kam genau auf den Baum zu, auf dem Zachäus saß. Aber anstatt dass Jesus weitergehen, blieb er unter dem Baum stehen und blickte zu Zachäus hinauf. „Komm herunter, damit ich in deinem Haus einkehren kann“, sagte er. Zachäus war vollkommen erstaunt: ausgerechnet zu ihm wollte Jesus? Obwohl er doch mit so vielen Leuten im Streit lag? Viele der umstehenden Menschen hatten gehört, dass Jesus bei Zachäus zu Gast sein wollte. Und sie waren mindestens ebenso erstaunt: „Warum gerade bei diesem Betrüger?“, fragten sie mit empörter Stimme. Dann aber passierte etwas ganz Wunderbares. Jesus konnte das harte Herz von Zachäus in ein mitfühlendes Herz verwandeln. Noch während Jesus bei Zachäus zu Gast war, versprach dieser: „Ich werde allen Leuten ihr Geld wieder zurückgeben. Und von jetzt an werde ich niemanden mehr betrügen.“ Zachäus wollte den Streit mit den Leuten beilegen und sich mit allen versöhnen. Und wirklich, er hielt Wort, gab den Leuten zurück, was er ihnen gestohlen hatte und teilte die Hälfte seines Vermögens unter den Armen auf.

     

    Frage des Tages:

    Was heißt „Entschuldigung“ auf
    a) französisch,
    b) englisch,
    c) spanisch und
    d) italienisch?

  • 17. März

    Antwort zur Frage vom 16.03.2021

     „Entschuldigung“ heißt auf

    a) französisch - pardon,
    b) englisch - sorry,
    c) spanisch – perdón und
    d) italienisch - scusi?

     

    Fastenkalender Mittwoch, 17.03.2021

    Streit und Versöhnung

    Streit und Konflikte gehören zu unserem Leben. Wir können Auseinandersetzungen nicht vermeiden. Wir sollten sie auch nicht immer vermeiden, denn wir lernen daraus für unser eigenes Leben und besser mit anderen zusammen zu leben. Behandeln sich die Beteiligten dabei fair, verhalten sie sich gewaltfrei und versuchen sie, gemeinsam eine Lösung für den Konflikt zu suchen, dann ist Streit kein Problem. Zum Problem wird er, wenn Gewalt angewendet wird und eine Seite der anderen überlegen ist und diese Macht ausnutzt. Manchmal braucht man auch eine dritte Person, die einem dabei hilft, dass man eine Lösung findet, mit der beide Seiten gut leben können. Ein Streit in der Familie oder mit der Freundin oder dem Freund ist besonders schlimm. Wenn es hier kracht, fühlt man sich danach richtig mies. Der andere hat einem vielleicht fiese Wörter an den Kopf geworfen, und man selbst hat auch etwas Gemeines gesagt. Oft ist man dann traurig oder wütend.

    Man möchte sich wieder vertragen, sich versöhnen. Wie können wir das angehen? Zuerst überlegen wir uns den Grund für den Streit. Warum sind wir sauer? Wir können dem anderen den Grund nennen. Aber wir sollten nicht immer sagen „du, du, du,“. Sagen wir lieber, wie wir uns fühlen. Wenn wir den Streit angezettelt haben, überlegen wir, uns ob es uns leidtut. Dann sollten wir das dem anderen sagen. Wichtig ist es, dass wir uns wieder miteinander versöhnen. Dass wir nicht im Streit auseinandergehen.

     

    Krieg und Frieden

    Krieg nennt man es, wenn Staaten miteinander im Streit sind. Sie wollen mit Gewalt einen anderen Staat zu etwas zwingen. Manchmal sind es nicht Staaten, sondern große Gruppen von Menschen, die Krieg führen. Krieg macht viel kaputt, und meistens sterben auch Menschen. Fast ständig gibt es irgendwo auf der Welt Krieg. Außerdem kann es Krieg in einem einzigen Land geben. Das nennt man einen Bürgerkrieg. Das kann passieren, wenn sie unterschiedliche Sprachen sprechen oder unterschiedliche Religionen haben. In vielen Fällen geht es auch nur darum, welche Gruppe an der Macht ist. Vielleicht kann man etwas gegen Kriege machen, indem man dafür sorgt, dass es weniger Gründe für Kriege gibt.

    Viele Kriege gehen leider erst zu Ende, wenn die Kriegsparteien kein Geld mehr haben und die Menschen nicht mehr bereit sind, Opfer zu bringen. Andere Kriege enden, weil eine Seite siegt oder weil die UNO oder andere Länder Druck auf die Kriegsparteien ausüben. Besser ist es aber, wenn die Kriegsparteien einen Waffenstillstand vereinbaren. Das schaffen sie oft nicht alleine. Hierzu sind internationale Vermittler notwendig. Wenn ein Krieg zu Ende ist, beginnt die Arbeit am Frieden: Die Menschen müssen wieder Wege für ein Zusammenleben und Versöhnung finden.

     

    Frage des Tages:

    Wen nennt man „Pazifist“?

  • 18. März

    Antwort zur Frage vom 17.03.2021

    Ein Pazifist lehnt jede Form von Krieg grundsätzlich ab. Pazifisten dulden nur friedliche und gewaltfreie Aktivitäten. Dieser Begriff kommt von dem lateinischen Wort "pacificus", das heißt "friedliebend". Dass man auf diesem Weg etwas erreichen kann, hat uns Mahatma Gandhi (1869-1948) gezeigt. Früher gehörte Indien zu England. Doch die Menschen in Indien wollten unabhängig von England sein. Und nach vielen Jahren haben er und die indische Bevölkerung sich mit gewaltlosem Widerstand durchgesetzt.

     

    Fastenkalender Donnerstag, 18.03.2021

    Syrien

    Syrien ist ein Land in Asien, im Nahen Osten. Im Westen hat es eine Küste am Mittelmeer, im Norden grenzt Syrien an die Türkei. Die Hauptstadt heißt Damaskus. Das Land ist etwa halb so groß wie Deutschland. Deutschland hat aber fast viermal so viele Einwohner. Die meisten Einwohner sind Muslime und sprechen Arabisch. In Syrien gab es früher auch viele Christen, doch die meisten haben das Land aber schon lange verlassen. Seit dem Jahr 1970 regierte der Diktator Hafiz al-Assad das Land. Als er dreißig Jahre später starb, wurde sein Sohn Baschar al-Assad der neue Diktator. Man irrte sich, dass er Syrien freier machen würde. Im Jahr 2011 gab es viele Demonstrationen gegen al-Assad. Daraus wurde ein Bürgerkrieg. Die Soldaten der Regierung kämpfen gegen Aufständische. Weil sie ihres Lebens nicht mehr sicher waren und ihre Häuser zerstört wurden, sind in den letzten Jahren viele Leute aus Syrien geflohen, auch nach Deutschland.

    Obwohl viele Menschen aus Syrien geflohen sind, leben dort natürlich noch immer sehr viele Männer, Frauen und Kinder. Der Krieg in Syrien dauert nun schon zehn Jahre. Viele haben ihre Häuser verloren und müssen in Flüchtlingscamps leben. Mehr als die Hälfte aller Krankenhäuser wurden zerstört. Es gibt auch kaum noch Lebensmittel. Brot ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel in Syrien, doch durch den Krieg wurde die Hälfte aller Bäckereien zerstört. Jede 4. Schule ist nur noch ein Trümmerhaufen oder sie wird von Flüchtlingen bewohnt, deshalb haben mehr als 2 Mio. Kinder keinen Schulunterricht.

     

    Gebet (für die ganze Familie)

    Krieg ist etwas ganz Schreckliches:
    Kinder und Erwachsene werden getötet,

    Häuser kaputt gemacht, Straßen und Felder zerstört.
    Viele müssen aus ihrer Heimat fliehen und leiden Hunger.

    Doch weder Krieg noch Frieden fallen vom Himmel
    Wir Menschen müssen lernen, uns zu vertragen,
    uns nicht zu bekämpfen.

    Lieber Gott, las uns Frieden machen, nicht Krieg. Amen.

    Aus: Du bist immer bei mir. Gebetbuch für Kinder
    Georg Schwikart, Glummie Riday. Gütersloher Verlagshaus

     

    Frage des Tages:

    Weißt du, wie die jüngste Friedensnobelpreisträgerin heißt?

  • 19. März

    Antwort zur Frage vom 18.03.2021

    Der Nobelpreis wird einmal im Jahr verliehen. Man bekommt den Preis, wenn man etwas Besonders für die Medizin, die Physik, die Chemie, die Literatur oder eben den Frieden gemacht hat. Malala Yousafzai aus Pakistan ist mit 17 Jahren die jüngste Preisträgerin in der Geschichte des Friedensnobelpreises. Sie setzt sich gegen die Unterdrückung von Kindern und für deren Recht auf Bildung ein.

     

    Fastenkalender Freitag, 19.03.2021

    Spiele zum Thema „Frieden“

    1. Hast du den friedlichen Tom gesehen?

    Ablauf

    Nacheinander sind alle an der Reihe.

    1. Wer dran ist, steht auf, und stellt der Spielnachbarin oder dem Spielnachbar die Frage:
    „Hast du den friedlichen Tom gesehen?“

    2. Nachbarin oder Nachbar steht auf, antwortet: „Nein. Was hat er denn gemacht?“

    3. Antwort: „DAS:
    und macht dazu eine selbst ausgedachte friedliche Bewegung oder Geste oder ein Wort oder einen Satz.

    4. ALLE in der Runde machen dies nach.

    5. Jetzt fängt die oder der Nachbar,-in oder das Ganze wiederholt sich

    6. Nach der ersten Runde, wenn alle wissen wie es geht, werden alle Gesten oder Wörter aneinandergereiht (wie bei „Ich packe meinen Koffer“).

     

    2. Frieden jagen (das Spiel kann nur gespielt werden, wenn man sich anfassen darf)

    Erklärung: „Frieden jagen“ ist wortwörtlich. Es wird also wild zugehen. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, dass niemandem wehgetan wird.

    Ein Kind bekommt eine Wäscheklammer an der Kleidung am Rücken befestigt. Dieses Kind ist dann für diese Spielrunde „der Frieden“.

    2-3 Kinder werden Jägerinnen oder Jäger. Sie müssen vorher den Raum verlassen und werden erst zu Beginn des Spiels hereingeholt.
    Die Aufgabe der Jägerinnen und Jäger ist es, innerhalb von 2 Minuten herauszubekommen, welches Kind der Frieden ist und es zu jagen.

    Ziel ist es, die Wäscheklammer vom Rücken zu nehmen. Wenn das gelingt, gewinnen die Jägerinnen und Jäger das Spiel.

    Ziel der anderen ist es, den Frieden zu schützen, bis die 2 Minuten vorbei sind. Dann haben sie gewonnen. Die Anzahl der Jägerinnen und Jäger kann angepasst werden – je nachdem, ob es einfacher oder schwieriger werden soll.

     

    Frage des Tages:

    Kennst du Wörter, die das gleiche bedeuten wie Pfannkuchen?

  • 20. März

    Antwort zur Frage vom 19.03.2021

    Pfannkuchen wird auch Palatschinken, Crepes, Galettes oder Eierkuchen genannt.

     

    Fastenkalender Samstag, 20.03.2021

    Friede, Freude, Eierkuchen

    Friede, Freude, Eierkuchen ist heute eine Redewendung, die ausdrückt, dass Probleme verdrängt werden, statt sie zu lösen.  Wo die Redewendung herkommt, ist eigentlich nicht bekannt. Sie könnte mit der Freude am Ende des 2. Weltkrieges zusammenhängen. Die Menschen haben zum Feiern Eierkuchen gebacken, denn die Zutaten für einen Eierkuchen waren für viele einigermaßen erschwinglich.

     

    Wie macht man Eierkuchen?

    Zutaten:

    4 Eßlöffel Mehl

    4 Eier

    4 Eßlöffel Milch

    etwas Mineralwasser

    1 Salz

    etwas Butter, Öl oder Margarine zum Ausstreichen der Pfanne

    1 Prise Salz

    Zubereitung:

    Das Mehl in eine Schüssel geben und die Eier hineinschlagen. Das Ganze mit einem Rührgerät verrühren. Danach die Milch und das Salz hinzugeben und zu einem Teig verarbeiten. Anschließend nach Gefühl für die Lockerheit noch etwas Mineralwasser hinzugeben, bis ein dünnflüssiger Teig entstanden ist. Wer möchte, kann den Teig jetzt noch etwas ruhen lassen.

    In einer Pfanne etwas Öl oder Margarine erhitzen und den Teig portionsweise hineingeben. Von beiden Seiten schön goldbraun backen. Die zweite Seite braucht nicht so lange wie die erste und verbrennt schneller. Bleibt deshalb unbedingt am Herd stehen.

    Nun hast du die große Auswahl:

    Süße Eierpfannkuchen mit Schokoladencreme oder mit Erdbeeren oder mit Apfelstückchen und Rosinen.

    Oder jetzt im Frühjahr Eierpfannkuchen mit Spargel und Schinken

    Lecker! Guten Appetit!

     

    Frage des Tages:

    Du magst bestimmt gern Cornflakes oder Popkorn. Aus welchem Getreide werden diese Podukte hergestellt?

  • 21. März - Fünfter Fastensonntag

    Antwort zur Frage vom 20.03.2021

    Cornflakes oder Popkorn werden aus Mais hergestellt.

     

    Fastenkalender Sonntag, 21.03.2021

    Heute ist der fünfte Fastensonntag. Nutzt du noch deinen Fastenwürfel?

     

    Johannesevangelium, 12. Kapitel, Vers 20-33

    Jesus erzählt das Beispiel vom Weizenkorn.

    Einmal erzählte Jesus vom Weizenkorn. Jesus sagte: Das Weizenkorn wird in die Erde gesät. In der Erde verändert sich das Weizenkorn. Das Weizenkorn stirbt. Das hört sich traurig an. Trotzdem ist es gut, dass das Weizenkorn stirbt. Weil aus dem gestorbenen Weizenkorn ein grünes Blatt herauswächst. Das grüne Blatt wird zu einem neuen Halm. Aus dem neuen Halm wachsen viele neue Körner. Die vielen neuen Körner brauchen wir zum Essen. Jesus sagte: Ihr möchtet ein gutes Leben haben. Ein gutes Leben ist wie ein Weizenkorn. Das Leben verändert sich. Das Leben ist schwer. Oder krank. Oder traurig. Aber bleibt froh. Behaltet den Mut. Dann wird das ganze Leben gut. Wie ein gutes Weizenkorn mit vielen neuen Körnern. Jesus sagte: Bei mir ist das auch so. Ich sterbe wie ein Weizenkorn.
    Jesus wurde traurig. Jesus dachte daran, dass er am Kreuz sterben muss. Jesus bekam Angst. Jesus wollte am liebsten weglaufen. Aber dann betete Jesus: Gott, Du bist mein Vater. Ich verlasse mich auf Dich. Auch wenn ich sterben muss. Du schenkst mir neues Leben. Auf Dich kann ich mich immer verlassen. Dann wird alles herrlich sein. Und alle Menschen sehen, dass Gott gut ist. Und dass Gott das Herz froh macht. Auf einmal hörten die Leute, die bei Jesus waren, eine Stimme. Die Stimme sagte: Ja. Ich bin jetzt bei dir.
    Die Leute wunderten sich über die Stimme. Einige Leute sagten: Vielleicht war das keine Stimme. Vielleicht hat es gedonnert. Jesus sagte: Nein. Es hat nicht gedonnert. Das war der Vater im Himmel. Der Vater im Himmel hat gesagt, dass er immer da ist. Und dass niemand Angst haben muss. Und dass ihr alle bei Gott eingeladen seid. Und dass Ihr alle zu Gott kommen dürft.

     

    Frage des Tages:

    Woher stammen die schönen, dicken, roten Erdbeeren ursprünglich?

  • 22. März

    Antwort zur Frage vom 21.03.2021

    Die Erdbeeren kommen aus Amerika. Vor bald 300 Jahren entdeckten Siedler, die von Frankreich nach Amerika ausgewandert waren, an den Ufern des Sankt-Lorenz-Stroms Erdbeeren mit riesigen Früchten. Diese Erdbeeren kamen ihnen deshalb so riesig vor, weil sie von zu Hause nur die kleinen Walderdbeeren kannten.

     

    Fastenkalender Montag, 22.03.2021

    Die ersten Erdbeeren (ein Indianermärchen)

    Als die Erde noch jung und alles anders war, lebten nur zwei Menschen, ein Mann und eine Frau. Der Mann ging auf die Jagd, die Frau versorgte das Haus und sie waren glücklich. Nach einem Jahr jedoch trübte sich das Glück und als zwei Jahre vergangen waren, verschwand es ganz. Kaum waren drei Jahre vorüber, da nahm der Streit kein Ende mehr. Der Frau gefiel dieses Leben nicht. Sie entschied sich fortzugehen und machte sich auf den Weg nach Osten, wo das Sonnenland lag. 
    Am Abend kam der Mann von der Jagd zurück und fand das Haus leer. Er rief nach der Frau und suchte sie, doch vergebens. Ihre Spuren sagten ihm, dass sie sich nach Osten gewandt hatte. Die Frau wanderte ohne Pause immer weiter und der Mann folgte ihr und rief ihren Namen. Aber sie hörte es nicht und drehte sich nicht um. Der Mann konnte sie nicht einholen.
    Das sah die Sonne am Himmel. Sie blieb stehen und fragte: „Hast du deine Frau gern, Mann?“ „Ich habe sie gern“, antwortete der Mann. „Willst du sie wiederhaben?“, fragte die Sonne. Der Mann bejahte. Da stellte die Sonne ihm die dritte Frage: „Wirst du dich auch weiterhin mit deiner Frau streiten?“ „Das soll nicht mehr vorkommen!“, gelobte der Mann.
    „So werde ich sie anhalten“, sagte die Sonne. Sie blinkte zur Erde hinab, und plötzlich reiften schöne Blaubeeren. Aber die Frau achtete nicht darauf und ging weiter. Die Sonne blinkte ein zweites Mal, da standen reife Himbeeren am Weg. Doch die Frau bemerkte sie nicht und ging weiter. Die Sonne schüttelte den Kopf und blinkte das dritte Mal. Im Gras vor der Frau reiften herrliche rote Beeren. Es waren die ersten Erdbeeren auf der Welt. So schöne Früchte hatte die Frau noch nie gesehen. Sie blieb stehen und bückte sich. Dabei wandte sie das Gesicht rückwärts und in diesem Augenblick erinnerte sie sich an ihren Mann. Sie setzte sich ins Gras. Je länger sie so dasaß, desto stärker wurde in ihr die Sehnsucht. Da pflückte sie ein Sträußchen Erdbeeren und kehrte um. Auf halbem Weg traf sie ihren Mann. Sie reichte ihm das Erdbeersträßchen und er nahm sie in seine Arme. So kehrten der Mann und die Frau in die Heimat zurück. Und sie brachten Erdbeeren mit, die so süß schmeckten wie jede Versöhnung.

     

    Frage des Tages:

    Welche Beeren isst du am liebsten?

  • 23. März

    Antwort zur Frage vom 22.03.2021

    Die bekannteste Auswahl an Beeren sind die: Erdbeere, Brombeere, Himbeere, Stachelbeere,  Cranberry, Heidelbeere, Johannisbeere, Holunderbeere und Sanddornbeere. Mir fällt die Auswahl schwer. Doch ich glaube, am liebsten mag ich selbst die Himbeere.

     

    Fastenkalender Dienstag, 23.03.2021

    Erdbeer-Quark- Dessert

    Zutaten:

    80 g Butterkekse

    50 g weiche Butter

    300 g Erdbeeren

    2 EL Puderzucker

    200 g Sahne

    250 g Magerquark

    50 g Zucker

    1 Pck. Vanillezucker

    6 Dessertgläser oder 1 Glasschüssel

    Zubereitung:

    Die Butterkekse fein zerkrümeln. Die Butter im Topf schmelzen. Beides miteinander vermischen. Den Boden deiner Gläser oder der Schüssel mit den zerbröselten Butterkeksen bedecken und diese leicht andrücken. 

    Die Erdbeeren für das Erdbeerpüree waschen und putzen. 100 g der Erdbeeren mit dem Puderzucker pürieren. Die Hälfte des Erdbeerpürees über dem Keksboden verteilen.

    Von den restlichen Erdbeeren drei schöne Erdbeeren für die Deko beiseitelegen. Den Rest der Erdbeeren in Scheiben schneiden. Am Glasrand entlang die Erdbeerscheiben aufstellen, sodass sie von außen gut sichtbar sind.

    Für die Creme die Sahne steif schlagen. Anschließend mit dem Quark, dem Zucker und dem Vanillezucker verrühren. Die Creme auf dem Erdbeerpüree verteilen.

    Das restliche Erdbeerpüree auf der Quarkmasse verteilen. Deko-Erdbeeren halbieren und jeweils eine Hälfte auf ein Dessert legen. Das Dessert mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

     

    Frage des Tages:

    Schätze, wie viele Staaten gibt es in dem Erdteil Afrika?

  • 24. März

    Antwort zur Frage vom 23.03.2021

    Der Erdteil Afrika besteht aus 54 Staaten.

     

    Fastenkalender Mittwoch, 24.03.2021

    Südsudan

    Habt ihr schon mal von dem Land Südsudan gehört? Das Land Sudan im Osten Afrikas, das kannte ich. Aber Südsudan? Im Jahr 2011 hat die Bevölkerung im Südsudan darüber abgestimmt, dass sie unabhängig vom Sudan sein will. Der Süden des Landes spaltete sich als eigener Staat namens Südsudan vom Norden, der weiterhin Sudan heißt, ab. Vor der Teilung war der Sudan das größte Land in Afrika.

    Bereits im Sudan gab es schon lange bewaffnete Konflikte und Kriege, für die es sehr unterschiedliche Ursachen gibt. Das übertrug sich auch auf den Südsudan. Und von Mitte Dezember 2013 bis Sommer 2018 herrschte hier Bürgerkrieg. Auch viele Kinder mussten als sogenannte Kindersoldaten mitkämpfen. Noch immer werden bei den Unruhen und Konflikten, die weiterhin im Land herrschen, Kindersoldaten eingesetzt. Ein wirklicher Frieden ist immer noch nicht in Sicht. Viele Menschen sind im eigenen Land auf der Flucht. 82 Prozent der südsudanesischen Flüchtlinge sind Frauen und Kinder.

    Der Weiße Nil durchströmt das Land von Süden nach Norden. Während der Regenzeit bildet er im Norden des Landes ein riesiges Sumpfgebiet, eines der größten der ganzen Welt. Dort wachsen besondere Schilfgräser, Sumpfpflanzen und Papyrus, aus dem man früher Papier herstellte. Weil der Südsudan in den Tropen liegt, ist es hier sehr heiß. Im Südsudan gibt es sehr viel Erdöl. Aber die Bevölkerung hat nichts von diesem Reichtum. Und durch den langen Krieg ist auch in der Landwirtschaft vieles zerstört.

    Auch wenn Südsudan heute nur ein Teil eines früheren Landes ist, ist es doch bald doppelt so groß wie Deutschland. Aber in Deutschland wohnen fast 8-mal so viele Menschen. Südsudan ist als der 193. Staat der jüngste Staat der Welt. Leider ist der Südsudan aber auch das ärmste Land der Welt. Etwa ein Viertel aller Menschen hungern. Drei von vier Erwachsenen können weder lesen noch schreiben. 70 Prozent der Kinder dürfen nie zur Schule gehen. Besonders benachteiligt sind Mädchen. Wenn sie überhaupt eine Schule besuchen dürfen, müssen sie diese meist vorzeitig abbrechen – entweder, weil sie früh verheiratet werden oder weil ihre Eltern ihre Hilfe im Haushalt oder auf dem Feld brauchen. Mit Unterstützung von Misereor, auch mit Hilfe der Sternsingeraktion, setzt sich die Kirche im Südsudan für die Bildung der Kinder und Jugendlichen ein.

    Unter den Menschen gibt es sehr viel Gewalt. Sehr schlimm steht es um die Korruption. Das bedeutet, dass Politiker, Richter und Beamte Geld in die eigene Tasche stecken, das ihnen nicht gehört und dass sie sich bestechen lassen.

    Die Einwohner des Südsudan sind meist entweder Christen oder haben eine alte afrikanische Religion. Viele vermischen beides auch. Da das Land sich aus vielen kleinen Völkern zusammensetzt, spricht man dort 80 verschiedene Sprachen. Doch wer in die Schule gehen kann, lernt Englisch. Denn Englisch ist die Amtssprache. Und die Kinder brauchen diese Sprache, wenn sie später einen Beruf ausüben wollen.

     

    Frage des Tages:

    Wer hat Maria, der Mutter von Jesus, die Nachricht gebracht, dass sie ein Kind bekommen wird?

  • 25. März

    Antwort zur Frage vom 24.03.2021

    Der Engel Gabriel hat Maria die Botschaft gebracht.

     

    Fastenkalender Donnerstag, 25.03.2021

    Fest Maria Verkündiung

    Zu Beginn des Frühlings wird ein ganz altes Fest gefeiert. Es ist schon über 1500 Jahre alt. Es erzählt davon, wie ein junges Mädchen aus Nazareth, das Maria hieß, die Mutter Jesu werden sollte. Maria war mit einem Zimmermann verlobt, der Josef hieß. Maria war noch sehr jung. Eines Tages geschah etwas ganz Unerwartetes: Maria spürte und schaute plötzlich mit den Augen ihres Herzens einen Engel. Der sagte: „Gegrüßet seist du Maria, Gott ist mit dir!“ Maria erschrak. Der Engel beruhigte sie: „Ich bin der Engel Gabriel. Mein Name bedeutet: Gott ist stark. Du brauchst dich nicht zu fürchten. Du wirst ein Kind bekommen, einen Sohn. Den sollst du Jesus nennen. Er wird einmal Sohn Gottes genannt werden.“ Maria war zuerst ganz durcheinander. Hatte sie den Engel richtig verstanden? Sie hatte viele Fragen. Aber immer mehr spürte sie, dass Gott ganz nah bei ihr war. Sie vertraute ihm und seiner großen Kraft. Sie wusste auf einmal ganz genau: „So ist es gut.“ Sie sagte: „Es soll so sein, großer Gott, wie du es willst!“ Da war der Engel verschwunden.

    Ein ganz altes Gebet passt zu dieser wunderbaren Geschichte:
     

    Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
    Der Herr ist mit dir.
    Du bist gebenedeit unter den Frauen,
    und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus!

     

    Frage des Tages:

    Weißt du, welche Pflanzen wir normalerweise am Palmsonntag statt Palmen verwenden?

  • 26. März

    Antwort zur Frage vom 25.03.2021

    Bei uns werden meist die Zweige vom Buchsbaum verwendet. Er hat kleine, dichtsitzende Blätter.

     

    Fastenkalender Freitag, 26.03.2021

    Vorbereitungen für Ostern

    „Wie sieht es denn hier aus!“, ruft Paula aufgeregt, als sie an diesem Tag in die Betreuung kommt. Dort sind bereits auf mehreren Tischen Bastelsachen vorbereitet. „Wir basteln heute.“, gibt Sandra bekannt. „An diesem Tisch könnt ihr Plastikeier bemalen. Wenn sie trocken sind, hängt ihr sie an einen Strauch - entweder zu Hause in einer Blumenvase oder im Garten. Schaut mal, ich zeige euch dann, wie ihr am besten die Eier befestigt, damit ihr sie gut bemalen könnt. Und an diesem Tisch dürft ihr kleine Kronen oder Hüte für die Frühstückseier basteln.“ Auf dem Tisch liegen Papierstreifen, in die man Muster hineinschneiden oder bemalen oder mit andersfarbigem Papier bekleben kann. Sandra zeigt, wie die Streifen zusammengeklebt werden, sodass Kronen, Mützchen oder ein Reif mit Osterhasenohren entsteht. „Die nehmt ihr mit nach Hause. Und zum Osterfrühstück steckt ihr dann für jeden in der Familie eine Krone oder einen Hut auf ein Ei, sodass jeder so ein geschmücktes Ei auf dem Teller hat.“ Max und Sara finden das eine großartige Idee und fangen gleich an, die Eiermützen auszuschneiden und auszumalen.
    Doch dann entdeckt Paula einen weiteren Tisch: dort schneidet Sandra jetzt bunte Bänder von einer großen Rolle ab. Ein großer Haufen grüner und brauner Zweige liegt neben ihr. „Was machen wir denn da?“, fragt Paula. „Wer mag, kann mit mir jetzt Palmsträuße basteln. Um einen Stock binden wir mit Draht Buchsbaumzweige und Palmkätzchenzweige fest und verzieren alles mit bunten Krepp- und Dekobändern. Die nehmt ihr dann am Palmsonntag in die Kirche mit.“ Schon bald sitzen und stehen alle Kinder an den Tischen und malen, schneiden und rupfen in der Osterwerkstatt.
    Am Nachmittag zeigt Paula zu Hause alles, was sie gemacht hat: den buntgeschmückten Palmenstrauß und fünf bunt bemalte Eier. „Schau mal Otto, die Plastikeier habe ich für Mama und Papa bemalt. Ich lege sie dann in das kleine Einkaufskörbchen von unserem Kaufladen, mache Heu rein und dann versteck ich es für sie an Ostern.“ „Wirklich toll, Floh“, meint Otto, „nur schade, dass man die Eier nicht essen kann.“ „Ach“, antwortet Paula, „Mama sagt ja immer, so viel Süßes ist nicht gesund. Und außerdem kann man sie immer ansehen, weil sie nicht gleich weggegessen werden von Papa.“

     

    Frage des Tages:

    Jesus und seine Jünger wollten in einer Stadt das größte Fest der Juden feiern. Wie heißt dieses Fest?

  • 27. März

    Antwort zur Frage vom 26.03.2021

    Jesus und seine Jünger wollen miteinander das Paschafest feiern.

     

    Fastenkalender Samstag, 27.03.2021

    Habt ihr Lust heute schon einen Osterkuchen auszuprobieren?

    Rüblikuchen

    Zutaten für den Teig:
    125 g Butter
    100 g Sirup
    1 Prise Salz
    Vanillearoma
    2 Eier
    250 g Karotten
    1/2 Teelöffel Zimt
    100 g Mandeln gemahlen
    125 g Mehl
    1,5 Teelöffel Backpulver
    1 Teelöffel Apfelessig
    ½Teelöffel Natron

     

    Zutaten für die Creme
    200 g Frischkäse
    80 g Puderzucker ein

     

    Zutaten für die Dekoration:
    Dekokarotten
    gehackte Pistazien

     

    Eine ca. 20 cm Springform mit Butter oder Öl einfetten.
    Den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.
    Die Karotten schälen und fein reiben.
    Die weiche Butter und den Sirup mit Zucker, Salz und Vanille in einer Schüssel cremig aufschlagen.
    Anschließend die Eier einzeln unterrühren.
    Die Karotten dazugeben und kurz verrühren.
    Dann Mehl, Zimt und Backpulver dazu sieben. Die Mandeln, Natron und Essig ebenfalls mit hinzugeben. Alles kurz verrühren.
    Den Teig in die gefettete Springform einfüllen. Glattstreichen. Auf mittlerer Schiene 35-40 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.
    Die Zutaten für die Frischkäsecreme verrühren und auf den abgekühlten Kuchen streichen.
    Mit den süßen Karotten und den gehackten Pistazien verzieren.

     

    Frage des Tages:

    Jesus zog zum Passahfest in welche Stadt?

  • 28. März - Palmsonntag

    Antwort zur Frage vom 27.03.2021

    Jesus zog in die Stadt Jerusalem zum Passahfest.

     

    Fastenkalender Sonntag, 28.03.2021

    Hast du schon vom Palmhasen gehört? Manchmal bringt dieser am Palmsonntag schon mal ein buntes Ei oder eine Süßigkeit vorbei. Das ist zur Aufmunterung. Denn wir wissen, noch steht uns eine traurige Woche bevor. Doch dann dürfen wir uns auf den auferstandenen Jesus freuen.

    Palmsonntag – Einzug in Jerusalem  (aus Osterkalender fürs Kamishibai)

    Heute ist Sonntag. Paula, Otto, Noah, Mama und Papa warten vor der Kirche mit vielen anderen Kindern und Eltern. Viele von ihnen halten bunt geschmückte Palmsträuße in der Hand. Endlich öffnet sich die Tür und weitere Kinder und Messdiener treten heraus. Einige von ihnen haben riesige grüne Blätter in der Hand. „Schau mal, Floh, so sehen richtige Palmblätter aus“, erklärt Papa. Schließlich kommt auch der Pfarrer heraus und - was ist das? - da ziehen zwei Kinder einen Holzesel auf Rollen hinter sich her! Schon lachen die Kinder vor Vergnügen und manche Erwachsene fangen an zu kichern. Und dann spricht der Pfarrer ins Mikrofon: „Liebe Kinder und Eltern, heute ist Palmsonntag. Genau eine Woche vor Ostersonntag denken wir daran, wie es damals war, als Jesus mit seinen Freunden nach Jerusalem eingezogen ist. Auf einem Esel ist er damals nach Jerusalem hineingeritten. Die Menschen haben ihm zugejubelt. Sie haben schon gehört, dass Jesus ein ganz besonderer Mensch war, der Wunder vollbrachte, dass er Gelähmte gehend, Blinde sehend, Hungernde satt und Traurige froh machen konnte. Sie freuten sich, dass er nun auch zu Ihnen nach Jerusalem kommen würde. Und sie wollten ihm einen tollen Empfang bereiten: Kleider legten sie vor ihm auf den Boden und sie winkten mit großen grünen Palmblättern und jubelten ihm zu. Wie die Menschen damals wollen auch wir heute Jesus willkommen heißen. Unser kleiner Esel hier begleitet uns dabei. Er ist schon sehr alt, ein Erbstück unserer Kirche, und obendrauf seht ihr eine Figur sitzen. Die soll Jesus darstellen. Und ihr habt eure Palmsträuße mitgebracht. Hebt sie schön hoch, damit alle sie sehen können.“ Paula winkt mit ihrem Palmstrauß und findet, dass ihrer besonders gelungen ist: Sie hat nämlich kleine Schmetterlinge gefaltet und zusätzlich in den Zweigen festgeklebt. Der Pfarrer redet weiter: „Mit dem Palmsonntag beginnt auch die Karwoche, an deren Ende das Osterfest liegt. Dann ziehen alle einmal um die Kirche, Jung und Alt, der Holzesel und darauf die Jesusfigur. Wie damals in Jerusalem singen auch heute alle: „Sei gegrüßt, Jesus, der du kommst im Namen des Herrn. Hosanna!“

     

    Frage des Tages:

    Wie heißt das Nest eines Adlers?

  • 29. März

    Antwort zur Frage vom 28.03.2021

    Das Nest eines Adlers heißt Horst.

     

    Fastenkalender Montag, 29.03.2021

    Der kleine Vogel (aus Osterkalender fürs Kamishibai)

    In der Nacht hat es gestürmt - ein richtiger Frühlingssturm mit Wind und Regen und sogar Schnee. Doch heute Morgen blitzt wieder die Sonne hell durch die Vorhänge. Die Vögel zwitschern und der Wind jagt die letzten Regenwolken über den Morgenhimmel. Paula und Otto sind vergnügt, als sie sich auf den Weg in die Schule machen. Paula hüpft schon einmal ein paar Schritte aus der Haustür hinaus. Doch plötzlich bleibt sie wie angewurzelt stehen: „Oh! Schau doch mal.“ Am Boden liegen Blätter und Zweige verstreut, die der Wind von den Bäumen geweht hat. Und dazwischen liegt ein kleines rosa Vogelküken. „Ach je“, sagt Mama, „da ist ein Vogelküken aus einem Nest gefallen.“ - „Ist es tot?“, fragt Paula ängstlich. „Ja, es rührt sich gar nicht mehr, das arme Vögelchen.“ „Aber warum muss es da gleich tot sein?“ Otto versucht seine Schwester zu trösten: „Es kann ja noch gar nicht fliegen. Vielleicht hat der Wind so stark das Nest geschaukelt, dass es über den Rand gefallen ist. Komm, Floh, wir begraben das kleine Vögelchen und heute Nachmittag machen wir das Grab schön.“ Schnell holt er aus dem Keller eine Schaufel, gräbt unter der Birke ein kleines Loch und will dann vorsichtig den leblosen Vogelkükenkörper mit der Schaufel in das Erdloch heben. „Halt, warte!“, ruft Paula da. Sie sammelt Blätter und legt sie in die Erdmulde. „Jetzt kannst du das Vögelchen reintun.“ Danach streut sie noch ein paar Blätter drüber, bevor Paul Erde darüber streut und einen kleinen Hügel formt. Am Nachmittag sammelt Paula Steine und umgrenzt damit das kleine Vogelgrab. Auch ein Kreuzchen aus zwei Stöcken steckt sie in den Hügel. Und drei Narzissenblüten aus Mamas Garten zieren nun das Grab. Dann holte sie Mama und Otto, die das kleine Vogelgrab besichtigen kommen. „Mama, was passiert jetzt mit dem Vögelchen? Bleibt es tot?“ „Ich weiß nicht“, sagt Mama, „was denkst du denn?“ „Vielleicht fliegt es jetzt im Himmel rum?“ Otto wendet ein: „Es hatte doch noch kaum Federn, es kann ja noch gar nicht fliegen. Es liegt jetzt einfach in der Erde!“ Aber Paula sagt bestimmt: „Doch, im Himmel hat es jetzt schon Federn und kann eben schon fliegen!“

     

    Frage des Tages:

    Was wurde bis ins späte Mittelalter per „computus“ ermittelt?

  • 30. März

    Antwort zur Frage vom 29.03.2021

    Na sowas! Gab es im Mittelalter schon Computer? Nein, aber das lateinische Wort für „berechnen“ heißt „computare“. Davon leitet sich das Wort „computus“ ab. Und dieses Wort stand bis im Mittelalter für die Berechnung des Osterfestes. Das Osterfest wird jedes Jahr am Sonntag nach dem ersten Frühlingsmond gefeiert. Deshalb wechselt das Datum auch jedes Jahr.

     

    Fastenkalender Dienstag, 30.03.2021

    Jesus und Lazarus (aus Osterkalender fürs Kamishibai)

    Paula ist mit ihrer Familie heute zum Gottesdienst gekommen. Sie langweilt sich ein bisschen, denn es ist diesmal kein Kindergottesdienst, sondern der für die großen. Sie blättert durch eine alte Bilderbibel für Kinder, die sie in einem Korb am Eingang der Kirche gefunden hat. Plötzlich entdeckt sie ein Bild, das sie neugierig macht: da ist Jesus zu sehen und zwei Frauen, die weinen. Sie stehen vor einer Höhle. Und was Paula noch nie gesehen hat auf einem Bild: auch Jesus weint. Sie stupst ihre Mutter an und fragt: „Was ist das?“ - Denn Paula kann noch nicht gut lesen, sie ist erst im letzten Sommer in die Schule gekommen. Mama liest die Bildunterschrift: „Das ist die Auferweckung des Lazarus. Wir sehen nach der Kirche in unserer Kinderbibel zuhause nach.“
    Aber zuhause finden sie in der Kinderbibel die Geschichte gar nicht, sie müssen erst im Computer suchen, bis sie darin die Bibelgeschichte von Lazarus erfahren:
    Jesus hat drei sehr gute Freunde: die Schwestern Maria und Martha und ihren Bruder, Lazarus. Eines Tages erfuhr Jesus, dass Lazarus sehr krank wäre. Er machte sich gleich auf, um zu ihm zu reisen. Doch als er ankam, liefen ihm die beiden Schwestern entgegen: „Ach Jesus, wir sind so traurig. Lazarus ist schon gestorben. Du hättest ihn bestimmt gesund machen können, aber jetzt ist es zu spät.“ Sie weinten und auch Jesus weinte, als er das hörte.
    Sie gingen zum Grab von Lazarus, eine Höhle, vor die ein Stein gerollt war. „Gott wird alles gut machen!“, sagte da Jesus und bat die Trauernden, den Stein wegzurollen. „Lazarus wird wieder leben.“ Und als der Stein weggerollt war, betete Jesus zu seinem Vater im Himmel und rief dann in die Grabhöhle hinein: „Lazarus, komm heraus!“ Die Schwestern konnten kaum glauben, was sie dann sahen: Ihr Bruder Lazarus kam heraus, als ob er nie krank gewesen oder gestorben wäre. Lazarus lebte wieder. Wie groß war die Freude der Schwestern: „Jesus kann Tote zum Leben erwecken! Wer an ihn glaubt, wird leben, auch wenn er jetzt stirbt.“
    „Das ist ja eine coole gruselige Geschichte, die da in der Bibel steht“, sagt Otto anerkennend. „Ja“, sagt Mama, „und sie erinnert mich an die Ostergeschichte: mit dem Stein vor dem Grab und Jesus und seine eigene Auferstehung.“

     

    Frage des Tages:

    Sicherlich kennst du den Osterhasen. Aber kennst du auch den Osterdrachen?

     

     

     

  • 1. April - Gründonnerstag

    Antwort zur Frage vom 31.03.2021

    Zwar wird an Gründonnerstag viel grünes Gemüse, Kräuter und Obst gegessen, doch die Farbe ist nicht der Namensgeber dieses Tages. Das „grün“ kommt wohl eher vom Mittelhochdeutschen, also einer Sprache, die früher in Deutschland gesprochen wurde. Dann würde man das Wort "Greinen“ oder „Grienen“ schreiben und das heißt „wimmern“ oder „weinen“.  Dieses beschreibt, wie vielen Menschen zumute ist, wenn sie an den Tod von Jesus denken.

     

    Fastenkalender Gründonnerstag, 01.04.2021

    Gründonnerstag – das letzte Abendmahl (aus Osterkalender fürs Kamishibai)

    Viele Menschen hatten Jesus stürmisch begrüßt, als er nach Jerusalem kam. Man sollte meinen, dass alle froh waren, jemanden in der Nähe zu haben, der sich um Arme und Kranke kümmerte, sich den Menschen freundlich zuwandte und von Gott erzählte. Doch nicht alle Leute in Jerusalem teilten diese Begeisterung. Manche wollten Jesus gar nicht in der Stadt haben, sie hielten ihn für einen Aufschneider und Betrüger. Am liebsten hätten sie ihn weggejagt oder sogar tot gesehen. Jesus wusste, dass er Feinde hatte; so schlimme Feinde, dass er seinen Tod vorhersah.
    Deshalb wollte er sich von seinen besten Freunden bei einem letzten gemeinsamen Essen verabschieden. Am Abend, bevor Jesus sterben musste, versammelte er seine Jünger um sich. Zunächst tat er etwas sehr Erstaunliches: er wusch allen seinen Freunden die Füße. Weil diese Arbeit früher nur Diener taten, wollten die Jünger das erst gar nicht zulassen. Doch Jesus ließ sich nicht beirren, er wollte damit zeigen: Ich kümmere mich um euch und mir ist keine Aufgabe zu schwer. Bitte kümmert euch um andere genauso gut. Anschließend setzte er sich an den Tisch, der reich gedeckt war. Jesus segnete, wie es damals üblich war, die Speisen und sprach: „Ich muss bald sterben und kann nicht mehr bei euch sein. Doch immer dann, wenn ihr das Brot miteinander teilt und den Wein miteinander trinkt, bin ich ganz bei euch.“
    Am Gründonnerstag erinnern wir uns an dieses letzte Abendmahl und die Worte von Jesus. Sie werden in jeder Messe gesprochen, wenn der Priester am Altar die Hostien, also das Brot, und den Wein weiht.

     

    Frage des Tages:

    Heute habe ich die Frage nach einer englischen Vokabel. Im Englischen gibt es das Wort „judas“. Was könnte das im Deutschen heißen? Weil das eine schwere Frage ist, gebe ich dir drei Antwortmöglichkeiten.

    a)Petze                 
    b) Geldsäckchen 
    c) Türspion

  • 2. April - Karfreitag

    Antwort zur Frage vom 01.04.2021

    Die richtige Antwort ist Türspion. Ein Türspion ist ein kleines Guckloch in einer Tür, die es erlaubt, jemanden vor der Tür zu erkennen, ohne diese öffnen zu müssen. Und warum habe ich nach dem Wort „Judas“ gefragt? Judas soll Jesus wie ein Spion für Geld an die Hohenpriester verraten haben. So konnten diese ihn verhaften.

     

    Fastenkalender Karfreitag, 02.04.2021

    Karfreitag – ein trauriger Tag (aus Osterkalender fürs Kamishibai)

    „Ich will ein Wurstbrot“, meint Otto beim Frühstück. - „Heute ist Karfreitag, da gibt es keine Wurst!“, sagt Mama einfach. „Warum nicht?“, fragt Otto. „Naja, früher wurde sogar in der gesamten Fastenzeit kein Fleisch und keine Wurst gegessen, und davon übrig geblieben sind eigentlich nur noch der Aschermittwoch und der Karfreitag.“ „Und warum am Karfreitag, was heißt überhaupt Karfreitag?“ „Kar ist ein altes Wort für Trauer und Klage - Karfreitag ist einfach der „traurige“ Freitag. Weil Jesus an diesem Tag gestorben ist. Und weil es traurig ist, wie es dazu gekommen ist.“ - „Warum musste Jesus überhaupt sterben?“, fragt Paula. Mama und Papa sehen ziemlich ratlos drein und wissen gar nicht, was sie darauf antworten sollen. „Weil es sonst kein Ostern gegeben hätte?“, überlegte Otto laut. Und dann sehen alle gemeinsam das schöne Buch mit der Ostergeschichte an:

    Judas ging nach dem Abendmahl direkt zu den Feinden von Jesus und verriet ihnen, wo sie Jesus finden konnten. Warum er das getan hat, weiß niemand genau, aber am Ende war klar, dass er nicht gewollt hatte, was dann geschah: Jesus wurde gefangengenommen und zum Tode verurteilt. Eigentlich gab es dafür gar keinen Grund: er hatte nie jemanden etwas zuleide getan oder gar irgendwelche Verbrechen begangen. Und trotzdem wurde Jesus nun wie ein Verbrecher verurteilt. Den Mächtigen wurde er zu gefährlich, weil er wollte, dass die Menschen mit ihm zu Gott fanden. Deshalb kam es den mächtigen Hohepriester gerade recht, dass Jesus angeblich den Kaiser von Rom nicht anerkennen wollte. Der Statthalter von Rom aber machte in solchen Fällen einfach kurzen Prozess und deshalb wurde Jesus zum Tod am Kreuz verurteilt. Er musste sein Kreuz selbst den langen Weg durch Jerusalem auf den Hügel Golgota schleppen. Es war furchtbar anstrengend und Jesus hatte keine Kraft mehr, weil er in der Nacht zuvor schon von den römischen Soldaten geschlagen worden war. Viele Menschen sahen zu, wie sich Jesus quälte, aber keiner konnte ihm da raushelfen. Oben angekommen nahmen ihm die Soldaten seine Kleider weg und nagelten ihn an das Kreuz. Etwa um drei Uhr nachmittags starb Jesus. Der Himmel verdunkelte sich und die Menschen ahnten, dass etwas ganz Furchtbares passiert war. Und dann waren alle weg, nur einige wenige Freundinnen und Freunde von Jesus kamen, um ihn vom Kreuz abzunehmen und in ein Grab zu legen, vor das ein großer Stein gerollt wurde.

     

    Morgen kommt der nächste Teil dieser so wichtigen Erzählung aus der Bibel.

     

    Frage des Tages:

    In den europäischen Ländern ist die Trauerfarbe meist „schwarz“. Welche Farbe hat die Kleidung, die Trauernde meist in Asien tragen?

  • 3. April

    Antwort zur Frage vom 02.04.2021

    In asiatischen Ländern tragen Trauernde meistens weiße Kleidung.

     

    Fastenkalender Samstag, 03.04.2021

    Samstag vor Ostern – Alles wird gut

    „Weißt du, wie die Geschichte weitergeht?“ – Als Papa das Buch zugeklappt und aufschaut, sieht er, dass Paula ganz traurig dreinsieht, als müsse sie gleich anfangen zu weinen. „, Komm mal her, mein Mädchen!“, Papa nimmt Paula in den Arm. „Du weißt doch schon, dass Jesus nicht tot geblieben ist. Nur zwei Tage nach Karfreitag, am Ostersonntag, dürfen wir seine Auferstehung feiern.“ Paula schmiegt sich an Papa und bestätigt: „Ja, ich weiß, aber die Geschichte vom Tod ist doch schrecklich. Und was haben sich wohl die Freunde von Jesus gedacht? Was müssen die erst traurig gewesen sein!“ Papa nickt und Otto sagt: „Ja, das muss ja ganz scheußlich gewesen sein, stell dir mal vor, mein Freund Simon wäre morgen nicht mehr da. Das geht doch gar nicht.“ „Wir lesen mal ganz genau nach, wie die Geschichte weiterging“, sagt Papa und schlägt das Bilderbuch wieder auf:

    Am dritten Tag, nachdem Jesus gestorben war, machten sich einige Freundinnen von ihm auf den Weg zum Grab, um Jesus noch einmal etwas Gutes zu tun und sein Körper mit kostbaren Salben einzubalsamieren. Es war noch sehr früh am Morgen. So trauten die Frauen zunächst ihren Augen nicht, als sie sahen, dass der große Stein, der das Grab verschloss, weggewälzt war und das Grab offenstand. Bestürzt rannten sie hinein und sahen: Jesus war nicht da, das Grab war leer! Hatte irgendeiner den Leichnam vielleicht sogar gestohlen?

    Auf einmal war da ein Engel, der zu ihnen sprach: „Fürchtet euch nicht. Jesus ist nicht hier, er ist nicht mehr tot, er ist auferstanden. Geht jetzt zu den anderen und erzählt ihnen das, was ihr erlebt habt.“ Und aufgeregt rannten die Frauen davon. Doch sie waren noch nicht weit gelaufen, da sahen sie eine Gestalt und als sie näherkamen, erkannten sie: Es war Jesus. Erschüttert und voller Freude fielen sie vor ihm nieder, aber Jesus beruhigte sie: „Lauft zu den anderen und sagt ihnen, dass auch sie mich sehen werden.“ Da liefen die Frauen aufgeregt zu den Freunden und erzählten allen diese unglaubliche Neuigkeit. Die konnten es tatsächlich nicht glauben, doch noch an diesem Tag, als sie sich abends hinter verschlossenen Türen trafen, trat plötzlich wie aus dem Nichts Jesus in ihre Mitte und begrüßte sie, indem er sagte: „Friede sei mit euch.“ Und er gab sich seinen Freunden zu erkennen, dass wirklich er es war, den sie sahen. Zum Schluss sagte er zu ihnen: „Erzählt alles, was ihr mit mir erlebt habt, den Menschen weiter, die ihr trefft.“ Auch anderen Freunden erschien der auferstandene Jesus an diesem Tag und später. Und allen trug er auf, seine Botschaft den Menschen in der Welt weiterzuerzählen.

     

    Frage des Tages:

    Wie hieß die bekannteste der Frauen, die zum Grab gingen und das leere Grab und den Engel fanden?

     

    Antwort des Tages:

    Maria von Magdala, auch Maria Magdalena genannt, wird in allen vier Evangelien mit Namen genannt.