Die Sakramente

  • Taufe

    „Wie neu geboren" kann sich jemand fühlen, der nach der anstrengenden Arbeit oder einem ereignisreichem Tag ein Bad genommen hat: erfrischt, befreit, mit neuem Elan ausgestattet.

    Das Christsein beginnt mit einem Bad, dem Bad der Taufe. Dieses Bad ist äußeres Zeichen einer inneren Erneuerung. Hier wird der Mensch – wie es Jesus nach dem Johannesevangelium sagt – „von neuem geboren". In der physischen Geburt hat er als Glied der einen Menschheit das Licht der Welt erblickt. In sie ist er hineingeboren und damit auch in das, was sie von Anfang an und immer wieder prägt.

    In der Taufe wird ein Mensch in die Gemeinschaft der Christen hineingeboren. Er erhält Anteil am Leben Gottes. Er wird damit Glied der Kirche, in der die Beziehung Gott - Mensch gemeinsam gelebt, intensiviert und immer wieder erneuert wird.

     

    Die Taufe von Kindern

    Eltern sind bemüht, ihrem Kind weiterzugeben, was ihnen selber wichtig ist. Wenn für sie selbst der Glaube an Jesus Christus im Leben wichtig geworden ist, werden sie diese Beziehung auch ihrem Kind weitergeben wollen. Sie nehmen es hinein in die Gemeinschaft der Kirche, in der sie diese Nähe immer wieder erfahren; sie lassen deshalb ihr Kind taufen.

    Das Sakrament der Taufe wird in der Regel an einem Taufsonntag (2. Sonntag im Monat) um 14 Uhr in unseren Kirchen gespendet. Es besteht auch die Möglichkeit, während der Gottesdienste zu taufen.

    Das Seelsorgeteam wird mit Ihnen einen Termin für das Taufgespräch vereinbaren. Bei dem Gespräch sollten die Erziehungsberechtigten des Täuflings anwesend sein, wenn möglich ebenfalls die Paten. Zur Tauffeier können Sie Texte, Gebete und Lieder selbst mit aussuchen und die Feier so persönlich mitgestalten.

    Sollten Sie sich zur Taufe Ihres Kindes entscheiden, melden sie sich bitte frühzeitig in unserem Pfarrbüro an, spätestens jedoch 6 Wochen vor dem gewünschten Tauftermin. Bringen Sie bitte zur persönlichen Anmeldung im Pfarrbüro das Stammbuch (falls vorhanden) bzw. die Geburtsurkunde mit. Außerdem benötigen wir eine Patenbescheinigung der Taufpaten (einer muss katholisch und gefirmt sein), die in der Wohnortpfarrei erhältlich ist und nicht älter als ein halbes Jahr alt sein darf.

     

    Die Taufe im Erwachsenenalter

    Es kommt heutzutage immer häufiger vor, dass Erwachsene sich für die Taufe entscheiden. Da stellen sich oft andere Fragen zur Taufvorbereitung und Organisation. Bitte vereinbaren Sie über das Pfarrbüro einen Gesprächstermin mit einem unserer Seelsorger, in dem das weitere Vorgehen besprochen wird.

    Weiterführende Informationen (Bistum Trier): Taufe Taufe und Taufvorbereitung von Erwachsenen 
    Weitere Informationen zur Erwachsenentaufe: www.katholisch-werden.de und bei katholisch.de

  • Eucharistie / Erstkommunion

    Eucharistie

    Wer etwas Besonderes zu feiern hat, lädt Freunde und Freundinnen zum Essen ein. Gemeinsam zu essen und zu trinken stärkt die Verbundenheit und das Verständnis füreinander. Dessen war sich Jesus bewusst, als er am Vorabend seines Todes ein Mahl zur Mitte des kirchlichen Lebens machte. Aber er wollte mehr als nur ein Zusammensein seiner Jünger. Er selbst wollte als Auferstandener für sie zur Speise werden. Darin sollte deutlich werden, dass die Gemeinschaft der Getauften mit ihm jede andere Verbundenheit mit Menschen übertreffen sollte. So wollte er sie immer wieder in das Leben Gottes hineinnehmen.

    Jesu letztes Zusammensein mit seinen Jüngern war ein festliches jüdisches Mahl, das zum Gedächtnis an die Befreiung des Volkes aus der Knechtschaft in Ägypten gehalten wurde. An diesem Abend vor seinem Leiden hat er aber den Rahmen des Üblichen überschritten. Das Dankgebet über das Brot und über den Wein verbindet er mit einer neuen Deutung: Mein Sterben am Kreuz wird sich als Befreiungshandeln Gottes erweisen. Ich werde leben und für die Menschen der Zugang zum ewigen Leben sein. Wenn ihr dieses Brot esst und diesen Wein trinkt, habt ihr in intensiverer Weise Gemeinschaft mit mir, als es je unter Menschen sein kann. Denn ich selbst werde in Brot und Wein gegenwärtig sein.

    Seitdem feiert die Kirche immer wieder das Gedächtnis seines Todes und seiner Auferstehung. In der Feier der Eucharistie versammeln sich gläubige Menschen, Glieder der Kirche, und sammeln sich vor Gott. Sie hören auf sein Wort, überliefert in der Heiligen Schrift, und antworten darauf im Gebet. Sie erfüllen den Auftrag Jesu und begehen das Gedächtnis seines Todes und seiner Auferstehung: Brot und Wein werden zum Altar gebracht, über diese Gaben wird das Dankgebet gesprochen. Durch das Wirken des Heiligen Geistes, den Jesus seiner Kirche als Beistand verheißen hat, wird Wirklichkeit, was Jesus beim Letzten Abendmahl gesagt hat: Das ist mein Leib, das ist mein Blut. Brot und Wein werden in ihrem Wesen verwandelt. Sie werden zu Christi Leib und Blut, ohne dass sich an ihrem Aussehen, ihrem Geschmack und ihrer Form etwas ändern würde. Christus selber ist gegenwärtig. Mit ihm stehen die Gläubigen vor Gott und können sich in die Beziehung Christi zum Vater hineinnehmen lassen. Das geschieht am deutlichsten in der Kommunion. Im Essen und Trinken erneuern die Gläubigen ihre Gemeinschaft mit Christus und durch ihn untereinander.

    In der Regel wird die Hl. Kommunion unter der Gestalt des Brotes den Gläubigen gereicht.

    Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie bitte mit einem unserer Seelsorger bzw. Seelsorgerin. Sie sind auch herzlich eingeladen, gegebenenfalls vor dem Empfang der Eucharistie das Sakrament der Versöhnung (Beichte) zu empfangen. Immer sind alle Teilnehmer des Gottesdienstes eingeladen, beim Kommuniongang mit nach vorne zu kommen. Wenn Sie die Kommunion nicht empfangen wollen, machen Sie dies bitte deutlich. Sie erhalten dann statt der Hl. Kommunion einen persönlichen Segen zugesprochen.

     

    Erstkommunion

    „Eingeladen zum Fest des Glaubens…."


    In der Vorbereitung auf die Kommunion geht es darum, von Jesus zu hören, Geschichten von ihm aus der Bibel zu lesen, ihn als Freund zu erfahren, der mitgeht durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Es ist die Einladung, im Glauben zu wachsen, dass Jesus sich uns schenkt in diesem „kleinen Stück Brot“, das bei der Kommunion in unsere Hände gelegt wird.

     

    Verantwortlich für die Vorbereitung der Erstkommunionkinder ist Gemeindereferentin Ute Gress. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an das Pfarrbüro.

  • Firmung

    Zusammen mit der Taufe und der (Erst-) Kommunion gehört die Firmung zu den Sakramenten der christlichen Initiation (Einführung). Durch das Sakrament der Firmung werden die Getauften noch stärker mit der Kirche verbunden und mit der besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet. Dadurch sind die Gefirmten verpflichtet, den Glauben als Zeugen Christi in Wort und Tat zu leben, zu verbreiten und zu verteidigen.

    Dieses Sakrament wird in der Regel vom Weihbischof gespendet, der diese Vollmacht auch an Priester delegieren kann. In unserer Pfarrei werden alle zwei Jahre Jugendliche im Alter von 14 Jahren und älter durch einen Vorbereitungskurs zu diesem Sakrament hingeführt. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, sich persönlich und frei zu entscheiden, ob sie gefirmt werden wollen.

    Die Firmung wird innerhalb einer Eucharistiefeier gespendet. Nach der Erneuerung des Taufversprechens und dem Glaubensbekenntnis breitet der Bischof die Hände über die Firmbewerber aus, dann legt er ihnen die Hände auf und salbt sie mit Chrisam. Dieses besondere Öl wird für die ganze Diözese in der Karwoche im Trierer Dom geweiht. Daher kommt auch der Name „Christen", d. h. die mit dem Heiligen Geist gesalbten.

  • Trauung

    Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Entschluss, das Sakrament der Ehe empfangen zu wollen. Dieses Sakrament spenden Frau und Mann sich gegenseitig und ein Leben lang.

    Weitere Informationen finden Sie unter
    http://katholisch.de/glaube/unser-glaube/wir-heiraten

     

     

     

    Anmeldung und Informationen:
    Bitte nehmen Sie frühzeitig (ca. 6 Monate vor der Trauung) Kontakt mit unserem Pfarrbüro auf. Dort erhalten Sie erste Informationen. Teilen Sie uns Ihren Terminwunsch für Ihre Trauung mit. Wir klären in unserem Seelsorgeteam, ob der Termin möglich ist und wer von uns mit Ihnen Ihre Trauung feiern kann.
    Vor dem Trauungstermin sprechen Sie mit dem verantwortlichen Seelsorger der Pfarrei, in der Sie jetzt wohnen (Wohnort der Frau oder des Mannes) einen Termin ab für ein erstes Ehevorbereitungsgespräch. Dabei geht es um grundlegende Fragen nach der Bedeutung der christlichen Ehe. Bringen Sie dazu einen aktuellen Taufschein (Ausstellungsdatum nicht älter als 6 Monate zum Tag der Trauung) von der Pfarrgemeinde mit, in der die Taufe stattgefunden hat. Er gilt als Nachweis des Ledigenstandes und der Zugehörigkeit zur Kirche. Wenn Sie zuvor bereits zivilrechtlich die Ehe mit Ihrem Partner geschlossen haben, dann wird auch die Urkunde über die standesamtliche Trauung benötigt. Falls Sie nicht in unserer Pfarrei wohnen, werden uns nach dem Gespräch mit Ihrem Wohnortpfarrer die entsprechenden Unterlagen zugestellt und unser Traugeistlicher wird mit Ihnen alles weitere klären.

  • Beichte

    Warum beichten gehen? Ich habe mir nichts vorzuwerfen!

    Wohl dem, der das in allen Lebenslagen von sich sagen kann. Aber gibt es das? Im Leben jedes Menschen kommen Dinge vor, die er gerne ungeschehen machen möchte und die er bereut, weil er der Versuchung zum Bösen erlegen ist.

    Es gibt Situationen, in denen es notwendig ist, seine Schuld einem anderen einzugestehen, und in denen Vergebung erbeten und zugesagt werden muss, damit man mit sich und anderen ins Reine kommt.

    Im Verhältnis zu Gott gilt Ähnliches. Im Vertrauen auf seine Vergebungsbereitschaft gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Das Bußsakrament ist ein Ort, an dem die Kirche die Vergebung Gottes ausdrücklich zusprechen und im Zeichen spürbar machen kann, wenn jemand seine Schuld ebenso ausdrücklich bereut und bekennt. Die Sünde ist eine Realität im Leben, ebenso aber auch das bleibende Vergebungsangebot Gottes.

    Zur Feier der Versöhnung, zur Beichte, sind sie jederzeit – nach Absprache mit einem Priester – willkommen. Außerdem besteht jeden Samstag um 16:00 Uhr Beichtgelegenheit in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt (in der kalten Jahreszeit im Pfarrhaus).

  • Weihe

    Wer ein Amt in der Kirche ausübt, spricht und handelt dabei letztlich nicht im eigenen Namen, auch nicht „im Namen des Volkes", sondern im Auftrag Christi. Es ist ihm aufgegeben, Christus in seinem Dienst für die Menschen in Vollmacht zu vergegenwärtigen. Die Übertragung eines Amtes erfolgt daher durch eine Weihe. Die katholische Kirche betrachtet sie als Sakrament: Gott selber ruft die so Geweihten auf Dauer in seinen besonderen Dienst; sie stellen sich ihm für immer zur Verfügung.

    Das kirchliche Amt gibt es in dreifacher Ausformung als Bischofs-, Priester- und Diakonenamt.

  • Krankensalbung / Krankenkommunion

    Krankensalbung

    Ein angegriffener Gesundheitszustand kann alles andere im Leben belasten und einschränken. Eine schwere Krankheit macht bisher Selbstverständliches unmöglich und lässt auf drastische Weise spüren, wie bedroht das eigene Leben ist. Sie beeinträchtigt nicht nur den Körper; sie ist auch eine seelische Last und eine Anfechtung für den Glauben. Das Erreichen des Lebensabends, ob gesund oder krank, macht deutlich wie begrenzt wir Menschen sind und kann den Menschen in Lebens- und Sinnkrisen stürzen.

    In solchen Situation Trost zu spenden, die rettende Nähe Christi zuzusprechen und die aufrichtende Kraft des Heiligen Geistes zu vermitteln ist der Sinn der sakramentalen Krankensalbung.

    Ihr erstes Ziel ist also die innere Aufrichtung und Heiligung des kranken oder alten Menschen. Das Gebet der Kirche kann das Vertrauen auf die erbarmende Zuwendung Gottes – spürbar in der Salbung – stärken. Das Sakrament hilft, die Krise der Krankheit im Glauben zu bestehen, und kann sich daher ggf. auch heilend auf den Körper auswirken.

    Bitte wenden Sie sich dazu bitte an das Pfarrbüro, um einen Termin mit einem unserer Priester zu vereinbaren.

     

    Krankenkommunion

    Seelsorger und Kommunionhelfer besuchen diejenigen aus unserer Pfarrgemeinde, die krank oder gehbehindert sind bzw. aus anderen Gründen für längere Zeit die Gottesdienste nicht besuchen können, und bringen ihnen die Hl. Kommunion.

    Mit den bereits bekannten Adressen werden die genauen Zeiten telefonisch vereinbart. Wer noch nie besucht wurde und die Krankenkommunion (einmal oder regelmäßig) wünscht, kann sich gerne im Pfarrbüro melden.

Firmung 2018

70 Jugendliche und Erwachsene auf dem Weg zur Firmung

Am Freitag, dem 17. August und am Samstag, dem 18. August finden in unserer Pfarrgemeinde zwei Firmgottesdienste statt. Beginn ist jeweils um 18 Uhr in der Kirche St. Hubertus Jägersfreude. 70 Jugendliche und Erwachsene werden dabei das Sakrament der Firmung von Weihbischof Robert Brahm empfangen.

Seit Januar diesen Jahres werden die Jugendlichen vom Projektteam firmung.dudweiler auf den Empfang des Sakraments vorbereitet. Im Rahmen von einzelnen Aktionstagen und in einem Vorbereitungsgottesdienst soll(t)en sich die Jugendlichen mit sich selbst, der Gemeinschaft und dem Heiligen Geist auseinandersetzen.

Angefangen hat jedoch alles mit dem On-Boarding-Day im Januar. An diesem Tag konnten sich die Jugendlichen und Erwachsenen zur Firmung anmelden, sich über die verschiedenen Aktionen informieren, mit dem Projektteam ins Gespräch kommen oder sich über Angebote der Kirchengemeinde informieren. Seitdem finden regelmäßig Aktionstage wie z. B. eine Fahrt nach Trier, eine Tour mit dem Fahrrad oder das Legen des Blumenteppichs an Fronleichnam statt.

Die beiden Firmgottesdienste sollen der großartige Abschluss einer besonderen Firmvorbereitung sein. Damit die Gottesdienste ein großes Fest werden, sind alle Gemeindemitglieder herzlich eingeladen, an beiden Tagen den Gottesdienst zu besuchen.